Milchskandal bei Fonterra
Molkerei-Manager tritt zurück

Die weltgrößte Molkerei Fonterra zieht Konsequenzen. Der Chef der Milchproduktsparte in Neuseeland muss gehen. Zuvor musste Fonterra in Neuseeland einräumen, dass einige Produkte lebensgefährlich verunreinigt seien.
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WellingtonPersonelle Konsequenzen bei der weltgrößten Molkerei Fonterra: Der Neuseeland-Chef der Milchprodukte-Sparte ist nach der Warnung vor verunreinigten Produkten zurückgetreten. Gary Romano gebe seinen Posten mit sofortiger Wirkung ab, teilte Fonterra-Chef Theo Spierings am Mittwoch mit. Einen Grund nannte er nicht.

Das größte neuseeländische Unternehmen hatte Anfang August eingeräumt, dass in einigen seiner im vergangenen Jahr hergestellten Produkte ein Bakterium entdeckt worden sei, das die lebensgefährliche Krankheit Botulismus auslösen kann.

Die Verunreinigung betrifft vor allem Milchpulver für Säuglinge, das China zu 90 Prozent aus Neuseeland importiert. Aber auch in mehreren anderen Ländern wurden Produkte mit möglicherweise kontaminiertem Proteinkonzentrat aus den Regalen genommen. Sogar die Landeswährung geriet wegen des Skandals unter Druck.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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