Milliardär will Konkurrenten übernehmen
Kerkorian setzt auf Las Vegas

Kirk Kerkorian pokert wieder hoch. Die von dem 87- jährigen US-Milliardär kontrollierte Casino-Gesellschaft MGM Mirage bietet 7,65 Mrd. Dollar für den Konkurrenten Mandalay Resort Group.

tor NEW YORK. Kerkorians Ziel ist klar: „Vom oberen Marktsegment über den Tagungsmarkt bis zum mittleren Segment – sie (MGM) würden Las Vegas kontrollieren“, sagte Merrill-Lynch- Analyst John Maxwell der Nachrichtenagentur Bloomberg.

MGM Mirage bietet 68 Dollar in bar pro Aktie und würde weitere 2,8 Mrd. Dollar Schulden übernehmen. Das entspricht einem Aufschlag von 13 Prozent auf die letzte Börsennotierung. Mandalay kündigte an, umgehend auf die Offerte zu reagieren. Beide Unternehmen lehnten eine Stellungnahme ab. Zu Mandalay gehört ein riesiges Tagungszentrum sowie zwei der berühmtesten Casinos in Las Vegas: Das Luxor und das Excalibur. Ein Zusammenschluss der beiden Gesellschaften könnte wegen ihrer überragenden Marktstellung die US-Kartellwächter auf den Plan rufen.

Für Kerkorian wäre es der zweite Coup in Las Vegas innerhalb von vier Jahren. Im Jahr 2000 übernahm er das Mirage Resorts für 6,4 Mrd. Dollar. Trennen will er sich dagegen vom MGM Filmstudio. In Deutschland ist Kerkorian vor allem wegen seiner Milliardenklage gegen Daimler-Chrysler bekannt. Das Urteil in dem Prozess steht noch aus.

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