Milliarden-Geschäft
Investment-Konsortium übernimmt Aramark

Der amerikanische Catering-Dienstleister Aramark wird von ihrem Konzernchef und einem Investment-Konsortium für 6,3 Milliarden Dollar (4,9 Mrd Euro) übernommen.

HB PHILADELPHIA. Das Käufer-Konsortium werde angeführt vom derzeitigen Firmenchef Joseph Neubauer und diversen Investmentfonds, teilte das auch in Deutschland aktive Unternehmen am Dienstag mit. Im Einzelnen sind dies GS Capital Partners, CCMP Capital Advisors, J.PMorgan Partners, Thomas H. Lee Partners und Warburg Pincus LLC. Der Verwaltungsrat des Unternehmens habe der Übernahme einstimmig zugestimmt, hieß es weiter.

Hier zu Lande beschäftigt Aramark der Firmen-Internetseite zufolge rund 6 000 Mitarbeiter. Das Unternehmen bezeichnet sich als zweitgrößter Caterer in Deutschland. Zu den Kunden zählten Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen und Firmen. Aramark betreibt zudem Verkaufsstände und bietet seinen Kunden auch andere Dienstleistungen an. Weltweit habe Aramark 240 000 Mitarbeiter in mehr als 20 Ländern. Firmensitz ist Philadelphia. Gestartet ist Aramark 1936 mit dem Aufstellen von Automatenstationen in Fabriken und Büros. In Deutschland begann die Firma 23 Jahre später.

Die Käufer-Gruppe hatte ihr Bar-Angebot für die Aramark-Aktionäre erst unlängst auf 33,80 Dollar je Aktie von zuvor 32 Dollar erhöht. Dies entspricht einem Aufschlag von zwei Prozent auf den Schlusskurs von Montag. Unter Einschluss von zwei Mrd. Dollar Schulden beträgt das Volumen der Übernahme 8,3 Mrd. Dollar. Der Deal soll Ende 2006 oder Anfang 2007 abgeschlossen sein. Der Konzern hatte vergangenen Monat gewarnt, dass die Zahlen im dritten Quartal hinter den Erwartungen zurückblieben. Im zweiten Quartal hat Aramark bei einem Umsatz von 2,83 Mrd. Dollar ein Nettoergebnis von 59 Mill. Dollar erzielt.

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