Millionen-Vertrag mit NHL

Adidas rüstet US-Eishockey-Liga aus

Eishockey löst Basketball ab – könnte man sagen. Adidas hatte im März die Zusammenarbeit mit der US-Basketball-Liga NBA aufgekündigt. Nun rüsten die Herzogenauracher die Eishockey-Liga NHL aus.
Der Sportartikelhersteller Adidas wird von der Saison 2017 an der Ausrüster der US-Eishockey-Liga NHL. Quelle: dpa
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Der Sportartikelhersteller Adidas wird von der Saison 2017 an der Ausrüster der US-Eishockey-Liga NHL.

(Foto: dpa)

HerzogenaurachSportartikelhersteller Adidas wird von der Saison 2017/18 an Ausrüster der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL. Das kündigten die Herzogenauracher und die Liga am Dienstagabend an. Der Vertrag soll über sieben Jahre laufen. Adidas liefert Trikots und Merchandising-Artikel und löst damit die konzerneigene Tochter Reebok ab, die bislang die Sponsorenrechte inne hatte. Reebok soll rund 35 Millionen US-Dollar pro Saison gezahlt haben - wie viel Adidas nun auf den Tisch legt, ist nicht bekannt.

Adidas wolle mit der NHL seine Präsenz in amerikanischen Schlüsselsportarten ausbauen und sei deshalb dabei, seine Ressourcen neu zu verteilen, hieß es in der Mitteilung. Dies „ist erst der Anfang für uns“, sagte Nordamerika-Chef Mark King. Adidas versucht, verlorenen Boden in Nordamerika gutzumachen. Nike und Under Armour haben im weltgrößten Sportmarkt USA derzeit die Nase vorn.

Adidas investiert verstärkt ins Sponsoring einzelner Athleten. Bis zum Jahr 2020 wollen die Franken jeweils 250 Sportler aus dem American Football und dem Baseball ausrüsten. Die Zahl der Basketball-Spieler soll sich auf 160 verdoppeln. Im März hatte Adidas angekündigt, den Ausrüstervertrag mit der Basketball-Liga NBA von 2017 an nicht zu verlängern.

Wie Adidas-Mitarbeiter jetzt arbeiten
Lounge im Großraumbüro
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Mit „Pitch“, zu Deutsch Spielfeld, will sich Adidas radikal verändern. Das neue Bürogebäude in Herzogenaurach bietet daher nicht nur Großraumbüros, sondern auch Sitzecken. Fast wie im heimischen Wohnzimmer, nur ein bisschen grell.

Ab auf die Tribüne!
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Ein Aufenthaltsbereich, der in seiner Anmutung an eine Art Turnhalle erinnert.

Ganz schön bunt
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Mindestens ein Jahr lang wird sich Adidas-Personalchefin Karen Parkin anschauen, wie sich die Abteilungen hier zurechtfinden.

Meeting-Raum mal anders
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Einige Besprechungsräume sind ein einziges Flipchart – hier lässt sich sogar der Boden beschreiben.

Planung auf der Großleinwand
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Viel blau, viel Beton: Ein weiterer Besprechungsraum.

Plastik, aber grün
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Adidas versucht in den Büros ein Gefühl von Natur und Freizeit zu verbreiten.

Pausenraum
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Manch ein Raum wirkt fast wie eine übergroße WG-Küche.

  • dpa
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