Mischkonzern
Haniel erwägt Abbau von Metro-Beteiligung

Bereits mehrfach hat Haniel-Chef Jürgen Kluge eine Neuausrichtung des Beteiligungsportfolios angekündigt, um die Verschuldung des Familienkonzerns zu reduzieren und das Anlagerisiko breiter zu streuen.
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HB FRANKFURT. Der Mischkonzern Haniel erwägt einem Magazinbericht zufolge, seinen Anteil am Handelsriesen Metro abzubauen. Die Beteiligung könnte "etwas abgeschmolzen" werden, um an Finanzmittel zu gelangen, berichtete die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Unternehmenskreise am Samstag vorab. Dabei dürfte es aber nur um kleinere Anteilspakete gehen. Auch ein Teilverkauf der Haniel-Beteiligung am Pharmagroßhändler Celesio käme bei einer Kurserholung in Frage. Ein Haniel-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern.

Haniel-Chef Jürgen Kluge sagte dem Magazin: "Für die zukünftige Ausrichtung wünschen wir uns eine stärkere Ausgewogenheit im Portfolio." Die Aktionärsgruppen Haniel und Schmidt-Ruthenbeck, die ihre Stimmrechte gebündelt haben, halten gemeinsam 50,01 Prozent an Metro.

Kluge hatte bereits mehrfach eine Neuausrichtung des Beteiligungsportfolios angekündigt, um die Verschuldung des Familienkonzerns zu reduzieren. Aufgabe sei es, "das aktuelle Portfolio laufend und ohne Tabus hinsichtlich der Bestandteile zu bewerten", sagte er der "Wirtschaftswoche".

Mehr zum Thema finden Sie unter wiwo.de.

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