Modehändler
Insolvenzverfahren bei Wehmeyer eröffnet

Beim Amtsgericht Aachen läuft seit Donnerstag das Insolvenzverfahren für die angeschlagene Modekette Wehmeyer. 23 Filialen würden wie angekündigt weitergeführt, hieß es, 16 habe man geschlossen. Jetzt ruht die Hoffung auf zahlungskräftigen Investoren.

HB AACHEN. Zum Insolvenzverwalter der Modekette sei der Rechtsanwalt Frank Kebekus bestellt worden, der zuvor bereits als vorläufiger Insolvenzverwalter tätig war, teilte sein Sprecher mit. Die Gespräche mit möglichen Investoren liefen weiter, mit Ergebnissen sei nicht vor dem Spätherbst zu rechnen. Fast alle der 950 Beschäftigten sind laut Kebekus in eine Beschäftigungsgesellschaft gewechselt. Von dort seien rund 500 Mitarbeiter „entliehen“ worden, um zum gleichen Gehalt wie bisher bei Wehmeyer weiterzuarbeiten. Die anderen würden in der Gesellschaft bis zu vier Monate lang weiter qualifiziert, um bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Sie erhielten 80 Prozent ihres letzten Nettogehalts.

Die Aachener Wehmeyer GmbH & Co. KG, eine ehemalige Tochter von KarstadtQuelle (heute: Arcandor), hatte Anfang Juli Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Als Gründe waren das schwierige Marktumfeld und die nachlassende Kauflaune der Deutschen genannt worden.

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