Modehändler
Pradas Geschäft floriert trotz Anti-Luxus-Kampagne

Die Kampagne gegen Konsum-Protz in China bereitete Prada einige Sorgen. Dennoch hat der Luxus-Konzern einen Gewinnsprung im dritten Quartal verzeichnet. Das liegt vor allem an Kunden in Amerika und Japan.
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HongkongDie gute Nachfrage in Amerika und Japan beschert dem italienischen Luxus-Konzern Prada starke Geschäfte. Unter dem Strich verdiente der Lederwaren- und Kleidungshersteller im dritten Quartal mit 132,6 Millionen Euro 8,6 Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie das Management am Freitag mitteilte. Der Umsatz stieg trotz der Geschäftsabkühlung in Europa um 7,1 Prozent auf 848 Millionen Euro. Allerdings blieben die Ergebnisse hinter den Erwartungen von Analysten zurück.

Prada hatte zuletzt wie die Rivalen LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton und Kering mit dem verschärften Vorgehen der chinesischen Regierung gegen Korruption und Verschwendung in der Kommunistischen Partei zu kämpfen. Die Regierung startete eine Kampagne gegen Konsum-Protz, übermäßiger Luxus ist bei Politikern inzwischen verpönt. Prada, das an der Börse in Hongkong gelistet ist, erwirtschaftet etwa ein Viertel seines Umsatzes in China.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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