Modehandelskette
Sinn-Leffers will 25 Filialen retten

Die insolvente Modehandelskette Sinn-Leffers sieht für 25 der ursprünglich 47 Filialen eine Zukunft. Damit sollen insgesamt rund 2400 Beschäftigte ihre Stellen behalten, 1300 sei gekündigt worden.

HB DÜSSELDORF. Auch die Filialen in Krefeld und Münster werden demnach erhalten. Für die entlassenen Mitarbeiter verständigten sich Geschäftsführung und Betriebsrat auf einen Sozialplan.

SinnLeffers saniert sich nach der Billigung durch das Amtsgericht Hagen in Eigenregie. Die Kette hatte Anfang November angekündigt, mit ihren verbleibenden Läden im laufenden Geschäftsjahr 2008/09 (per Ende Juli) 310 Mio. Euro Umsatz zu erwirtschaften und dauerhaft profitabel zu werden. Mit den zwei zusätzlich erhaltenen Filialen würden die Erlöse nun höher ausfallen, sagte eine Sprecherin.

Sinn-Leffers war ebenso wie die Ketten Hertie und Wehmeyer vor rund drei Jahren vom Warenhauskonzern Arcandor (früher KarstadtQuelle) abgespalten worden. Auch Wehmeyer und Hertie hatten Insolvenz anmelden müssen. Bei Wehmeyer war Anfang des Monats ein indischer Investor eingestiegen.

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