Modekette
Adler verkleinert Gewinnerwartungen

Die Modekette Adler senkt ihre Gewinnerwartungen für das Jahr 2011. Wegen schmaler Umsätze - besonders im Winter- und Weihnachtsgeschäft - rechnen die Franken mit 20 Prozent weniger Gewinn als im Vorjahr.
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HaibachDie Modemarktkette Adler hat ihre Gewinnerwartungen für das laufende Jahr gesenkt. Für 2011 rechne man nun mit einem um rund 20 Prozent niedrigeren Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) als im Vorjahr, teilte das Unternehmen aus dem fränkischen Haibach mit. Im Vorjahr hatte der Wert bei 37,8 Millionen Euro gelegen. Zugleich bestätigte Adler die Umsatzprognose von plus sieben Prozent gegenüber 2010.

Als Gründe nannte das Unternehmen die Schwäche im Textilmarkt sowie ein verhaltenes Winter- und Weihnachtsgeschäft. Für 2012 rechne er aber wieder mit steigenden Ergebnissen, sagte der Adler-Vorstandsvorsitzende Lothar Schäfer.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die plötzlichen Gewinneinbussen mit einem verhaltenen Winter- und Weihnachtsgeschäft zu begründen, aber gleichzeitig einen Umsatzzuwachs von 7 % zu verkünden ist nicht nur ein Widerspruch. Es zeugt auch davon, dass die Öffentlichkeit für dumm verkauft wird. Die Wahrheit ist: Adler kämpft seit 2005 weiterhin ums Überleben. Den 2010 erzielten einmaligen Jahresüberschuss als Turnaround zu feiern, diente nur einem Zweck: Adler an die Börse zu bringen und die Schatullen von bluo zu füllen, denn nur ca. 20 % des Börsenerlöses verblieb bei Adler, den Rest erhielten Vorderwühlbecke und Co. Adler bleibt weiterhin ein Sanierungsfall.

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