Modekette
H&M kommt mit der Krise klasse zurecht

Hennes & Mauritz (H&M) marschiert weiter. Zwar spüre man die Wirtschaftskrise, aber die Gewinne steigen dennoch deutlicher als erwartet. Der schwedische Bekleidungskonzern freut sich vor allem über das Ergebnis seiner Läden in Japan und Russland.

HB STOCKHOLM. H&M hat seinen Gewinn im zweiten Geschäftsquartal (bis 31. Mai) überraschend gesteigert. Wie die größte Textilkette der Welt am Donnerstag in Stockholm mitteilte, stieg der Nettoertrag von umgerechnet 355 auf 382 Mio. Euro. Beim Umsatz legte H&M um 19 Prozent auf 16,2 Mrd. Kronen zu.

Dennoch ist die Wirtschaftskrise nicht spurlos an H&M vorübergezogen. Das derzeitige Konjunkturtief habe auf „sämtlichen H&M-Märkten und dabei vor allem auf Spanien, die USA und die Niederlande eingewirkt“, hieß es in der Halbjahresbilanz. Über die eigenen Erwartungen hinaus positiv entwickelt habe sich dagegen der Absatz in Japan und Russland als neuen Märkten. Im ersten Halbjahr verminderte sich der Nettogewinn leicht von 6,9 auf 6,8 Mrd. Kronen.

H&M betrieb Ende Mai weltweit 1822 Warenhäuser, zwölf Monate zuvor waren es noch 1593 Häuser. Man werde auch im zweiten Halbjahr den bisherigen Expansionskurs einhalten, teilte H&M mit. Bis zum Ende des Geschäftsjahres am 30. November sollen 159 neue Warenhäuser geöffnet und 18 geschlossen werden. Schwerpunkte für den weiteren Wachstumskurs sind die USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien.

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