Modekonzern

Hugo Boss glaubt an klassische Modegeschäfte

Obwohl der Internethandel boomt, sorgt sich Hugo Boss nicht um die klassischen Geschäfte in den Innenstädte. Der Vorstand sieht dort gute Chancen für den Handel. Allerdings müssten Händler mehr investieren.
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Die Hugo Boss Firmenzentrale in Metzingen. Quelle: dpa

Die Hugo Boss Firmenzentrale in Metzingen.

(Foto: dpa)

BerlinTrotz der Konkurrenz im Web sieht der Vorstandsvorsitzende des Modekonzerns Hugo Boss, Claus-Dietrich Lahrs, auch für klassische Geschäfte keinen Grund zur Sorge. "Ich sehe richtig gute Chancen für den Handel in der Innenstadt. Dieses Angebot mögen die Leute, trotz des Internethandels", sagte der Manager der "Welt am Sonntag". Allerdings müssten Händler investieren "und wirklich entschlossen sein, dem Kunden etwas zu bieten und etwas aus ihrer Ladenfläche zu machen". Wer das nicht tue, werde Schwierigkeiten bekommen.

Auch Hugo Boss selbst will Lahrs zufolge "sehr viel aktiver als früher" seine Kollektionen über eigenes Personal auf gemieteten Flächen anbieten, etwa in Warenhäusern. "Wir sehen, dass wir auf eigenen Flächen deutlich bessere Umsätze und Ergebnisse erzielen als bei Partnerunternehmen." Bis 2015 sollten eigene Flächen 55 Prozent des Umsatzes liefern, 2017/18 "vielleicht sogar 70 Prozent". Allerdings solle auch das Internetgeschäft wachsen. 2015 will Hugo Boss laut Lahrs weltweit über 150 Millionen Euro im Web umsetzen.

  • dapd
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