Modeunternehmen
Spanier nehmen H&M ins Visier

Die spanischen Textilkonzerne Inditex, Grupo Cortefiel und Mango haben ihre schwierigen Jahre auf dem deutschen Markt überwunden. Nach Jahren der Konsolidierung soll die Expansion jetzt neu voran getrieben werden. Im Visier steht vor allem die schwedische Modekette Hennes & Mauritz, die in Deutschland bereits über 270 Läden verfügt und trotz Konsumkrise kräftig gewachsen ist.

scm/HB MADRID. Inditex, der börsennotierte Mutterkonzern der Ladenkette Zara und der größte Modeexporteur Spaniens, will in diesem Jahr zwölf neue Shops in Deutschland aufmachen. Auch Mango, seit 1996 in Deutschland vertreten, plant weiteres Wachstum. Die Katalanen kommen zur Zeit auf 45 Läden, 28 davon im Franchiseverhältnis. Damit verfügt Mango hier zu Lande schon über mehr Verkaufspunkte als die höher positionierte Marke Zara, die bislang 33 Shops eröffnet hat.

Neue Mango-Läden sollen in diesem Jahr vor allem in Hamburg, Rostock, Frankfurt und Erfurt entstehen. Insgesamt verfügt die drittgrößte Frauenmodekette Spaniens weltweit über 749 Shops und machte im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2004 einen Umsatz von 1,05 Milliarden Euro, 45 Millionen davon in Deutschland. Für dieses Jahr plant die Kette einen Umsatz von 1,11 Milliarden Euro. Über 70 Prozent der Einnahmen kommen bereits aus dem Ausland. In den kommen zwei Jahren will der Konzern weltweit 240 weitere Shops eröffnen.

Inditex, das im vergangenen Jahr durch eine Umstrukturierung und strenge Anwendung ihres Just-in-Time-Modells seine Margen enorm verbessern konnte, will nach einem Umsatz von 5,7 Milliarden Euro im abgelaufenen Geschäftsjahre in diesem Jahr bei Einnahmen und Gewinn um rund 15 Prozent wachsen.

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