Morgan-Stanley-Anteil zählen nicht zum Streubesitz
Weiter Wirbel um Tui

Europas größter Reisekonzern hat am Donnerstag einen Übernahmeversuch nicht mehr ausgeschlossen.

HB HANNOVER/FRANKFURT. Tui habe keine Hinweise darauf, warum die Investmentbank Morgan Stanley ihre Beteiligung am Konzern auf 10,1 Prozent verdoppelt habe, sagte Unternehmens-Sprecher Uwe Kattwinkel am Donnerstag in Hannover. Es gebe verschiedene Varianten. „Ein Übernahmeversuch kann leider nicht ausgeschlossen werden.“

An der Börse war die Tui-Aktie am Donnerstag bis zum frühen Nachmittag mit einem Plus von 5,72 Prozent auf 13,68 Euro Spitzenreiter im Aktienindex Dax.

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Morgan Stanley die Beteiligung an der Tui erhöht hat. Laut Tui und der WestLB stammen die Anteile aber nicht von der Landesbank. Die WestLB will ihr Tui- Paket über rund 31 Prozent verkaufen. Zuletzt hieß es aber, die Bank wolle die Anteile ohne Zeitdruck und mit Gewinn abgeben.

Unklar war auch am Donnerstag, ob Morgan Stanley bei der Aufstockung der Tui-Anteile im Auftrag gehandelt hat. Morgan Stanley wollte sich zu der Beteiligungsaufstockung nicht äußern.

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