München in der Luxusklasse
Karstadt-Quelle poliert Warenhäuser auf

Der Essener Karstadt-Quelle-Konzern hat mit der Eröffnung eines neuen Hauses in Leipzig und dem Umbau von Karstadt in München weitere 281,5 Millionen Euro in die Modernisierung seiner Warenhäuser investiert.

HB ESSEN. Nach dem Start des für rund 200 Mill. Euro neu errichteten Warenhauses in der Leipziger Innenstadt werde das alte Haus an dem Standort geschlossen, sagte Karstadt-Quelle-Sprecher Jörg Howe am Donnerstag.

Nach dem rund rund 81,5 Mill. Euro teuren Umbau des Münchner Hauses zähle Karstadt-Oberpollinger damit zur so genannten „Premium-Group“ der Luxuswarenhäuser. Mit einem neuen Anbau wachse die Verkaufsfläche um 13 600 Quadratmeter auf 53 000 Quadratmeter, so dass das Münchner Haus damit nach dem KaDeWe in Berlin zum zweitgrößten Warenhaus Deutschlands aufgestiegen sei.

Das Leipziger Haus zähle dagegen zu der in der gehobenen Mittelklasse angesiedelten Kategorie „Boulevard Plus“. Mit einem dreistelligen Millionenbetrag war in diesem Jahr unter anderem bereits auch das Alsterhaus in Hamburg modernisiert werden. Karstadt-Quelle-Konzernchef Thomas Middelhoff hatte vor wenigen Monaten eine Strategie zur Weiterentwicklung der Warenhäuser des Konzerns angekündigt. Insgesamt etwa zehn der insgesamt 90 Warenhäuser sollen dabei zu Luxuskaufhäusern für besonders anspruchsvolle Kunden werden.

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