Nach Absage an belgische Post
Post AG will nicht mehr in Österreich einsteigen

Die Deutsche Post ist nach Angaben von Vorstandsmitglied Hans-Dieter Petram nicht mehr an einer Übernahme der österreichischen Post interessiert.

HB DÜSSELDORF. „Eine Beteiligung an der österreichischen Post ist jetzt und in Zukunft kein Thema mehr“, sagte Petram am Montag im Gespräch mit Reuters. Die Post verabschiedet sich damit bereits von ihrem zweiten Einstiegsziel in Europa. Anfang des Monats sagten mit dem Vorgang Vertraute, dass der Bonner Konzern auch nicht bei der belgischen Post einstiegen werde.

Grund für die Aufgabe der Pläne in Österreich ist das politische Tauziehen in dem Nachbarland um die Privatisierung des Staatsbetriebs. Es sei nicht absehbar, wann und ob überhaupt die politischen Bedingungen für einen Einstieg geschaffen würden. „Vor diesem Hintergrund konzentrieren wir uns auf andere Märkte in Europa und Übersee, in denen wir bereits tätig sind oder tätig werden“, sagte Petram.

Post-Chef Klaus Zumwinkel hatte seit längerem Interesse an einem Einstieg bekundet. Eine Entscheidung der Regierung, ob dies möglich sein wird, steht aber bislang aus. Zumwinkel hat der Post einen Internationalisierungskurs verordnet, um ihre Abhängigkeit vom deutschen Briefmonopol zu reduzieren.

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