Nach dem Tod von Germania-Eigner Bischoff
Air Berlin führt Germania weiter

Der Eigentümer der Fluggesellschaft Germania, Hinrich Bischoff, ist im Alter von 69 Jahren nach kurzer Krankheit in einer Klinik im Schwarzwald verstorben. Noch auf dem Sterbebett hat er für die Sicherung seines Unternehmens gesorgt.

HB FRANKFURT. Bischoff hatte die Germania Fluggesellschaft mbH 1986 gegründet. Sie soll Bischoffs Wunsch entsprechend künftig über einen Managementvertrag von der bisher konkurrierenden Fluggesellschaft Air Berlin weitergeführt werden. Noch auf dem Sterbebett habe Bischoff mit Air-Berlin-Chef Joachim Hunold die Verträge geschlossen, die den Erhalt der Fluglinie ermöglichen sollen.

Ein Air-Berlin-Sprecher sagte, Germania werde ähnlich wie die österreichische Niki an die zweitgrößte Fluggesellschaft in Deutschland angebunden. Zur Germania, die Bischoff 1986 gekauft hatte, gehören 44 Flugzeuge. Sie beschäftigt 577 Mitarbeiter.

Erst vor eineinhalb Jahren hatten sich die ehemals erbitterten Konkurrenten Bischoff und Hunold angenähert. Air Berlin mietete damals drei Flugzeuge von Germania. Noch 1991 war Hunold dem Berliner bei der Übernahme von Air Berlin zuvor gekommen.

Eine Allianz zwischen Germania und dba (vorher Deutsche BA), in deren Rahmen Bischoff die Mehrheit an der dba vom fränkischen Unternehmer Rudolf Wöhrl übernehmen wollte, war im Sommer nach wenigen Wochen wieder zerbrochen. Die Zusammenarbeit zwischen Germania und dba sollte aber weitergehen.

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