Nach dem Verbleib des Touristikkonzerns im Dax
Morgan Stanley ist bei Tui ausgestiegen

Die US-Bank Morgan Stanley hat ihren Anteil am Reisekonzern Tui wieder deutlich reduziert.

HB FRANKFURT. Die Bank habe mitgeteilt, dass sie „nach Prüfung der rechtlichen Lage im Hinblick auf die Berechnung der Stimmrechtsanteile am 7. September 2004 die Schwelle von fünf Prozent unterschritten hat und die ihr zustehenden Stimmrechte zu diesem Zeitpunkt (...) 0,23 Prozent der Gesamtzahl der Stimmrechte (...) betrug“, teilte Tui am Freitag in einer Finanzanzeige mit.

Aus dem Hinweis auf die rechtliche Prüfung wird in Bankenkreisen geschlossen, dass Morgan Stanley durchaus weiterhin über einen höheren Anteil an Tui-Aktien verfügen könnte. „Die Finanzanzeige der Tui sagt nichts darüber aus, dass sich Morgan Stanley tatsächlich von zehn Prozent Tui-Aktien getrennt hat“, sagte ein Analyst. „Dies kann genauso bedeuten, dass dieser im Juli genannte Aktienbestand rechtlich jetzt nur anders bewertet wird“. Morgan Stanley hatte seinerzeit keine näheren Angaben zu den Aktien gemacht und war auch am Freitag zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Tui-Chef Michael Frenzel hatte allerdings ebenfalls einen feindlichen Übernahmeversuch als mögliche Gefahr dargestellt und erklärt, man könne sich nicht erklären, was hinter dem Kauf von Tui-Aktien bei Morgan Stanley stecke. Am Dienstag dieser Woche hatte Frenzel erklärt, die Gefahr einer feindliche Übernahme sei geringer geworden.

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