Nach der Flaute im Sommer
Neckermann senkt die Preise für den Winter

Nach einer Flaute im Sommer wird Neckermann die Preise für seine Flugreisen in der kommenden Wintersaison im Schnitt um elf Prozent senken. Das sagte Thomas-Cook-Bereichsvorstand Detlef Altmann am Mittwoch in Frankfurt.

FRANKFURT. Reisen in die USA werden durch die günstigen Wechselkurse um 20 Prozent preiswerter. Tunesien, Türkei und Mallorca geben um 10 bis 15 Prozent nach, während Südafrika teurer als im Vorjahr wird.

Nach dem Ende des Irakkrieges haben die Buchungen für die laufende Sommersaison zwar deutlich zugenommen. Trotzdem geht der zum Thomas- Cook-Konzern gehörende Veranstalter unter dem Strich von einem „leichten einstelligen Minus“ aus.

Für die Wintersaison erwartet Neckermann dagegen rund fünf Prozent mehr Gäste, sagte Altmann bei der Vorstellung der Winterkataloge 2002/2003. Auch der Umsatz soll trotz der Preissenkung um fünf Prozent wachsen. Eine Kostensenkung soll die Konzentration auf weniger Hotels ergeben. So sind in den aktuellen Winterkatalogen rund 10 bis 15 Prozent weniger Hotels aufgeführt als im Jahr zuvor.

„Die Pauschalreise ist nicht tot, aber sie verändert sich“, sagte Altmann. So würden die Angebote immer mehr zu maßgeschneiderten Markenprodukten. Bei den zunehmenden Kurzurlauben würden inzwischen rund 75 Prozent der Kunden individuelle Zusatzleistungen wie Wellness-Angebote buchen. Auch Fernreisen seien ein Wachstumsmarkt, bei dem die Kunden einer bekannten Marke vertrauen wollten.

Der Thomas-Cook-Konzern ist der zweitgrößte Touristik-Konzern in Europa und gehört je zur Hälfte der Lufthansa und Karstadt-Quelle.

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