Nach einer Welle von Spekulationen
Adecco legt Bilanz ohne Fehlbuchungen vor

Nach zweimaligem Verschieben hat der weltgrößte Zeitarbeitskonzern, die Schweizer Adecco, am Dienstag seine Abschlusszahlen für 2003 veröffentlicht.

HB ZÜRICH. Mit der Bilanz wurde nachmonatelanger Verspätung und nach einer Welle von Spekulationen über mögliche Fehlbuchungen und Schlimmeres, die den Adecco-Aktionären Riesenverluste einbrachten, widerlegt. Weder die Buchprüfer von Ernst & Young noch eine unabhängige Untersuchung durch die New Yorker Rechtsanwaltskanzlei Paul, Weiss förderten Unregelmässigkeiten zu Tage, wie Adecco am Dienstag mitteilte. Bei einem um fünf Prozent ermässigten Umsatz von 16,3 Mrd. Euro steigerte Adecco 2003 den Gewinn um 26 Prozent auf 305 Mill. Euro.

„Die Arbeit ist abgeschlossen“, sagte ein Adecco-Sprecher weiter. „In einer umfassenden internen Untersuchung wurden keine eigentlichen Fehler oder Betrug gefunden“, so der Sprecher nach der überraschenden Veröffentlichung des Abschlusses weiter. Auch vorhergehende Abschlüsse müssen nicht revidiert werden.

Adecco hatte Januar Buchhaltungsunstimmigkeiten im Nordamerika-Geschäft gemeldet und dabei Ängste geweckt, es könnte zu einem Skandal wie etwa bei der zusammengebrochenen Parmalat kommen. Unter dem Druck der Anwälte gab der Konzern dazu vorerst nur sehr wenig Informationen preis und musste die Veröffentlichung des Jahresabschlusses zwei Mal verschieben. Das öffnete den Spekulationen Tür und Tor und der Aktienkurs brach dramatisch ein.

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