Nach Filialschließungen
Burger King verhandelt mit neuen Investoren

Es gibt Hoffnung auf eine baldige Wiedereröffnung der 89 geschlossenen Filialen von Burger King – allerdings nicht durch Yi-Ko. Burger King verhandelt einem Medienbericht zufolge mit neuen Investoren.
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MünchenDie 89 geschlossenen Burger-King-Filialen des umstrittenen Franchisenehmers Yi-Ko könnten bald wieder eröffnet werden - allerdings wohl nicht von Yi-Ko. Die Muttergesellschaft Burger King Europe verhandle derzeit „mit neuen Investoren“ über die Wiedereröffnung der Filialen, berichtete „Focus Online“ am Freitag unter Berufung auf ein Statement von Burger King. Zuvor hatte sich Yi-Ko-Inhaber Alexander Kolobov darum bemüht, die Schnellrestaurants wieder in Betrieb nehmen zu können.

Die Fastfood-Kette hatte im November die Verträge mit der Yi-Ko-Holding gekündigt und den Franchisenehmer aufgefordert, seine 89 Filialen umgehend zu schließen. Hintergrund sind Verstöße gegen die vertraglich vereinbarten Arbeitsbedingungen für die 3000 Mitarbeiter. Ein RTL-Team um den Journalisten Günter Wallraff hatte zudem über schwere Hygienemängel in Filialen der Yi-Ko-Holding berichtet.

Yi-Ko steht für Ergün Yildiz und den russischen Unternehmer Alexander Kolobov. Sie hatten im Mai 2013 als gleichberechtigte Partner damals 91 Burger-King-Filialen übernommen, darunter jeweils mehrere in München, Köln, Essen und Oberhausen. Yildiz war im Mai bereits als Geschäftsführer zurückgetreten, nachdem er nach einem Fernsehbericht über die Bedingungen in einzelnen Filialen in die Kritik geraten war. Er soll sich dennoch auch danach immer wieder unerlaubt in das Tagesgeschäft eingemischt haben.

Vergangene Woche verkaufte Yildiz seine Geschäftsanteile an Kolobov. Seitdem führt Kolobov die Holding alleine. Er kündigte an, die Filialen wieder eröffnen und die Mitarbeiter in Zukunft nach Tarif bezahlen zu wollen.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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