Nach gescheiterter Übernahme
Rewe bietet sich als Plus-Retter an

Angesichts des drohenden Scheiterns der Übernahme des Discounters Plus durch Edeka bietet sich der Konkurrent Rewe als Retter an. Rewe-Chef Alain Caparros sagte, auch im Interesse der Mitarbeiter von Plus müsse nach einer zukunftsfähigen Lösung für den Discounter gesucht werden.

HB KÖLN. Er sei jederzeit zu Gesprächen über Plus bereit, betonte Rewe-Chef Alain Caparros gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Bislang habe es keine Kontakte gegeben. Zuletzt war in der „Welt“ spekuliert worden, Plus könnte bei einem Scheitern der Übernahme durch Edeka am Widerstand des Bundeskartellamts die Insolvenz drohen. In der Branche heißt es seit längerem, der Kette aus dem Tengelmann-Konzern gehe es wirtschaftlich nicht gut.

Am Montag treffen sich Vertreter von Plus und Edeka zu einem Gespräch mit dem Kartellamt. Die Behörde hatte Anfang April angekündigt, sie wolle den Zusammenschluss wegen einer sich daraus ergebenden überragenden Marktstellung nicht zulassen. Edeka hatte Rewe im vergangenen November im Bieterwettstreit um Plus überboten.

Caparros zeigte sich zuversichtlich, dass ein Kauf von Plus durch Rewe Zustimmung beim Kartellamt finden könnte. Die Wettbewerbs- Position sei eine andere als im Fall des größten deutschen Lebensmitteleinzelhändlers Edeka.

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