Nach Halbjahres-Bilanz
Douglas gibt sich optimistischer

Der Handelskonzern Douglas hat im ersten Halbjahr (Ende März) dank des früheren Ostergeschäfts Erlöse und Ergebnis kräftig gesteigert und seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben.

dpa-afx HAGEN. Da sich auch der April positiv entwickelt habe, sollen die Erlöse nun in dem Ende September auslaufenden Geschäftsjahr um zehn bis zwölf Prozent zulegen, wie das im MDax notierte Unternehmen am Dienstag in Hagen mitteilte. Zuvor hatte Douglas ein Plus von acht bis zehn Prozent in Aussicht gestellt. Die bereits Mitte März angehobene Ergebnisprognose für 2006/07 wurde bestätigt. Douglas erwartet hier einen Zuwachs beim Ergebnis vor Steuern in Höhe von 139 bis 142 Mill. Euro.

Der Konzernumsatz stieg in den ersten sechs Monaten um zwölf Prozent auf 1,65 Mrd. Euro. Auf vergleichbarer Fläche betrug das Plus 4,12 Prozent. In Deutschland verbuchte Douglas ein Umsatzwachstum von 13,4 Prozent (bereinigt: 3,5%). "Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass die Mehrwertsteuererhöhung die Kauflust der Konsumenten nur leicht gebremst hat", sagte Vorstandschef Henning Kreke. Zum Umsatzwachstum habe aber auch die zum 1. Januar 2007 erworbene Buchhandelsgruppe Buch & Kunst beigetragen.

Das Ergebnis vor Steuern stieg zwischen Oktober und März vor allem dank der Bereiche Parfümerien und Schmuck um 20,6 Prozent auf 131,1 Mill. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich um 19,7 Prozent auf 141,3 Mill. Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erreichte der Gewinn 192,7 Mill. Euro nach 165,9 Mill. Euro im Jahr zuvor. Der Überschuss kletterte um 33,4 Prozent auf 86,3 Mill. Euro. Damit lag der Konzern weitgehend im Rahmen der Erwartungen. Douglas hatte seine Rechnungslegung auf Ifrs umgestellt von daher die Vorjahreswerte angepasst.

Problematisch entwickelte sich weiterhin der Herrenausstatter Pohland. Die Vorjahresumsätze konnten laut Douglas mit 29 Mill. Euro nur knapp übertroffen werden. Die Ergebnisentwicklung sei "weiterhin unbefriedigend". Ende April sei deshalb ein Restrukturierungsprogramm auf den Weg gebracht worden, das im Wesentlichen die Schließung von zwei Filialen sowie die Senkung von Personalkosten zur Folge hat. Dadurch werden Einmalaufwendungen in Höhe von rund drei Mill. Euro erwartet.

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