Nach Handelsblatt-Bericht
Flexstrom legt geplante Anleihe auf Eis

Wegen seiner Zahlungsmoral steht der Energievertrieb Flexstrom unter Beobachtung großer Stromkonzerne. Die Begebung einer Anleihe legt das Unternehmen daher auf Eis.
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DüsseldorfDer Energievertriebsfirma Flexstrom legt eine geplante Anleihe über 35 Millionen Euro auf Eis. Eine faire Bewertung der Emission erscheine nicht mehr möglich, nachdem das Handelsblatt und andere Medien kritisch über das Unternehmen berichtet hatten. Nach Informationen der Zeitung befindet sich Flexstrom bei allen vier großen Stromkonzernen nach häufigem Zahlungsverzug unter Beobachtung.

„Nach reiflicher Überlegung“ habe sich das Unternehmen entschlossen, die Begebung der Anleihe zu verschieben. Die Handelsaufnahme war ursprünglich für 4. Dezember im Bondm-Segment der Börse Stuttgart geplant.

Ende Juni 2012 hatte Flexstrom 570.000 Privatkunden, die Strom und Gas von dem Unternehmen bezogen. Auch ohne die Mittel aus der Anleihe sei der geplante Wachstumskurs zu verfolgen, wurde Flexstrom-Chef Robert Mundt in einer Mitteilung zitiert.

 
Martin Dowideit, Leiter Digitales, Handelsblatt.
Martin Dowideit
Handelsblatt / Leiter Digitales

Kommentare zu " Nach Handelsblatt-Bericht: Flexstrom legt geplante Anleihe auf Eis"

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  • flexstrom ist seid fast 3 Monaten nicht in der Lage überhaupt eine Jahresentabrechnung zu stellen. Kinder in der 7.Klasse sind ineiner Unterrichtsstunde dazu in der Lage. E-Mails werden nur nach Schema F beantwortet.
    Guter Tip an alle,sucht euch einen seriösen Anbieter.

  • Ich kann "Kleinanleger" nur Recht geben: Sollte an diesen Gerüchten tatsächlich etwas dran sein, dann kann an den Zertifikaten nur "gedreht" worden sein (http://www.flexstrom.de/ihr-stromwechsel/vielfach-ausgezeichnet/2012-hoppenstedt.php). Das wäre wirklich die Härte.

    Laut Hoppenstedt hatten Sie in 2011 einen Überschuss von 12,9 Mio Euro erwirtschaftet (was natürlich nirgends öffentlich nachzuprüfen ist). Das Handelsblatt berichtete auf der anderen Seite, sie wären Ende 2011 bei Vattenfall (die ja wohl nur einer von mehreren Lieferanten sind) mit der Zahlung eines siebenstelligen Betrages im Rückstand gewesen.

    Bin kein Steuerfachmann, aber sollte alles mit rechten Dingen zugegangen sein, dann müsste dieser Rückstand ja bereits im von Hoppenstedt "zertifizierten" Überschuss enthalten sein (ist schließlich eine Verbindlichkeit aus dem gleichen Jahr) - und es stellt sich die Frage, warum man mit den ausgewiesenen knapp 13 Mio nicht einfach seine Rechnungen zahlt?

    Wer seine Bonität in so großen Lettern anpreist, weiß schon warum.

    Ein "Tagebuch" über meine Erfahrungen mit Flextstrom findet man übrigens hier: http://meine-aufreger.blog.de/2011/07/21/flexstrom-einfach-clever-abgezockt-bisheriger-stromlieferant-ewe-preise-innerhalb-11518274/

  • Es ist nicht nur abzocke sondern auch noch dreist , Flexstrom erstellet Jahresrechnungen mit einen Guthaben und zahlt nicht aus ,nur dumme Rueckmails und hotline nicht erreichbar

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