Nach Quartalsverlust
SAS streicht 1 000 Stellen

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS ist im ersten Quartal wieder tief in die Verlustzone gerutscht. Als Gründe gelten die hohen Brennstoffpreise und das schlechte Geschäft mit Business-Kunden. Das Unternehmen reagiert auf die Probleme: Es will 1 000 Stellen streichen.

HB STOCKHOLM. Wie dir teilstaatliche Unternehmen am Dienstag in Stockholm mitteilte, betrug der Nettoverlust 1,1 Mrd. Kronen (118 Mill. Euro). Im Vergleichszeitraum 2007 hatte SAS mit minus 47 Mill. Kronen ein fast ausgeglichenes Ergebnis verbucht. Der Umsatz stieg in den ersten drei Monaten um 6,3 Prozent auf 12,8 Mrd. Kronen und die Passagierzahl um 2,6 Prozent auf 7,3 Millionen.

Konzernchef Mats Jansson kündigte umfassende zusätzliche Kosteneinsparungen für das gemeinsam von Dänemark, Norwegen und Schweden betriebene Unternehmen an. Dazu gehören neben der Streichung von 1 000 Stellen auch die Reduzierung der Flugkapazitäten um fünf Prozent und die Rücknahme geplanter Erweiterungen im Interkontinentalverkehr.

Jansson nannte die Lage für die Luftfahrt-Industrie "ernst". Neben dem Anstieg der Brennstoffpreise um 24 Prozent in den letzten zwölf Monaten gilt auch der Verlust von Kunden der Business-Klasse als Grund für die neuerliche SAS-Krise. Mit dem neuen Sparprogramm will die Unternehmensspitze zusätzlich zu einem ohnehin bis 2011 laufenden Programm 1,1 Mrd. Kronen einsparen. "Es gibt Anzeichen dafür, dass wir uns auf einen dauerhafteren wirtschaftlichen Rückgang einstellen müssen", meinte Jansson. Für den Gesamtverlauf des Jahres 2008 erwartet das auf dem skandinavischen Markt klar dominierende Unternehmen ein schwächeres Wachstum als 2007.

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