Nach Rekordjahr
Sixt will in Europa bald Nummer eins sein

Bessere Geschäfte mit Mietwagen sowie mit Leasingfahrzeugen haben dem Autovermieter Sixt 2007 ein Spitzenjahr beschert. Der Dienstleister will weiter wachen - und bald den europäischen Marktführer Europcar überholen.

HB MÜNCHEN. Der Vorsteuergewinn erhöhte sich um 13 Prozent auf 137,7 Mill. Euro, wie der Konzern aus Pullach bei München am Donnerstag mitteilte. Netto blieben 93,6 Mill. Euro in der Kasse, ein sattes Plus von 27 Prozent. Der Umsatz aus Vermiet- und Leasinggeschäften legte um 14 Prozent auf 1,38 Mrd. Euro zu.

Die Firma sei deutlich schneller gewachsen als der Markt und habe den Abstand zur Vermietkonkurrenz in Deutschland ausgebaut. Der Marktanteil im Inland legte laut einem Sprecher auf 29 von 27 Prozent zu. Vorstandschef Erich Sixt sagte, dank Zuwächsen im Ausland sei der Konzern auch dem Ziel, die führende Position in Europa zu erobern, ein gutes Stück näher gekommen. In drei bis fünf Jahren will er Europcar überholen. Besonders in Frankreich und Spanien liefen die Geschäfte zuletzt besser.

Für 2008 kündigte Sixt weitere Steigerungen an. Der operative Umsatz, also ohne den Verkauf gebrauchter Leasingautos, werde wachsen. Der Vorsteuergewinn solle ebenfalls zulegen, auch wenn die Kosten stiegen, vor allem für den Fuhrpark. Der Konzern sei "für 2008 und für die weitere Zukunft strategisch und finanziell gut gerüstet", sagte Sixt.

Die Kernsparte Autovermietung steigerte den Umsatz im vergangenen Jahr um 17 Prozent auf 1,01 Milliarden, den Vorsteuergewinn um 18 Prozent auf 123,2 Mill. Euro. In der Leasingsparte ging das Ergebnis trotz besserer Geschäfte auf 11,9 Mill. Euro zurück. Seit klar sei, dass die Unternehmenssteuerreform Leasinginvestitionen weniger stark belaste als befürchtet, habe der Gewinn wieder zugelegt, hieß es.

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