Nach Trennung von Cateringtocher
Ahold steigert Ergebnis im zweiten Quartal

Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold hat im zweiten Quartal seinen Gewinn durch den Verkauf der Cateringtochter U.S. Foodservice sowie der polnischen Aktivitäten überproportional gesteigert. Jetzt will das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm starten.

dpa-afx AMSTERDAM. Das Konzernergebnis habe im zweiten Quartal 2,2 Mrd. Euro nach 0,2 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum erreicht, teilte der Konzern am Donnerstag in Amsterdam mit.

Das operative Ergebnis sei dagegen von 302 auf 291 Mill. Euro gefallen. Anfang August hatte Ahold bereits über einen Umsatzanstieg um zwei Prozent auf 6,6 Mrd. Euro für das zweite Quartal berichtet. Währungsbereinigt legte er um 5,6 Prozent zu. Zudem kündigte der Konzern den Rückzug von der amerikanischen Börse Nyse und ein Aktienrückkaufprogramm an.

Der Delisting-Prozess in den USA soll im September abgeschlossen werden. Beim Wertsteigerungsprogramm käme das Unternehmen gut voran, sagte Finanzvorstand John Rishton laut Mitteilung.

An dem Erlös aus der Trennung von U.S. Foodservice und dem Polen-Geschäft will Ahold seine Aktionäre teilhaben lassen und kündigte den Rückkauf von weiteren Aktien im Wert von einer Milliarde Euro an. Zusammengenommen mit dem reversen Aktiensplit und Sonderzahlungen würden so vier Mrd. Euro den Anteilseignern zukommen.

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