Nachgefragt
„Es geht um individuelle Attraktivität“

Das Handelsblatt im Gespräch mit Klaus Arntz, der bei Unilever für Dove in Deutschland, Frankreich und Großbritannien zuständig ist.

Herr Arntz, Unilever richtet sich neu aus nach dem Motto: „Fühl Dich gut, sieh gut aus und mach mehr aus Deinem Leben.“ Inwieweit hat das bei der Entwicklung der Dove-Kampagne eine Rolle gespielt?

Die Dove-Kampagne resultiert aus einer strategischen Neuausrichtung der Marke. Die haben wir erarbeitet, als die neue Unilever-Mission noch im Entwicklungsstadium war. Insofern ist die Dove-Kampagne keine Folge der neuen Unilever-Strategie.

In der Kampagne zeigen Sie normale Frauen. Aber Dove ist immer noch ein Beauty-Produkt. Wo sind die Grenzen?

Eines ist klar: Das ist keine Freakshow, wo wir austesten, wie dick die Frauen sein können, die wir abbilden. Der Kerngedanke ist, ein Spektrum von realen Frauen zu zeigen, das viel interessanter ist als eben der Stereotyp, der uns sonst in den Magazinen präsentiert wird. Es gibt also klare Grenzen: Es geht immer um individuelle Attraktivität.

Die Fragen stellte Maike Telgheder.

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