Nachgefragt: Ilona de March
"Mehr Steckdosen für Laptops"

Ilona de March ist Chefin des Geschäftsspezialisten TQ3 Travel Solutions in Deutschland. Im Interview erklärt sie, dass ihre Kunden sich beim Bahnfahren mehr Steckdosen für die Laptops und eine Verbesserung des mobilen Telefonierens wünschen. Ideal wäre ein drahtloser Internetzugang, wie bei der Lufthansa.

Handelsblatt: Die Bahn wird die Preise in der 1. Klasse und damit für die Geschäftsreise-Klientel überdurchschnittlich anheben. Wie finden Sie das?

Ilona de March: Alle Firmen klagen über den Kostendruck. Die neuen Preise werden die Abwanderung in die 2. Klasse verstärken – oder gleich zum Auto. Beides kann die Bahn eigentlich nicht wollen.

Zudem wird auch der 50-Rabatt für gemeinsam reisende Vollzahler abgeschafft...

Das ist mir nicht ganz klar, vor allem nicht vor dem Argument der Bahn, dass dieses Angebot nur wenig genutzt wird. Dann könnte man es ja belassen und lieber bei den vielen günstigen Tarifen restriktiver werden.

Welche Anforderungen haben Ihre Kunden an die Bahn?

Ganz klar als erstes: Mehr Steckdosen für Laptops. Außerdem: Verbesserung des mobilen Telefonierens. Ideal wäre ein drahtloser Internetzugang, wie ihn die Lufthansa in einigen Flugzeugen eingeführt hat. Außerdem fehlen mir in vielen Zügen Abteile, die als Meetingräume gebucht werden können.

Welche Rolle spielen Billigflieger für Geschäftsreisen?

Noch eine geringe – solange es keine Flexibilität zur Änderung der Reisepläne gibt wie bei der Bahn. Ohnehin gibt es in Deutschland bisher nur wenige Relationen, in denen ein Flugangebot mit entsprechend vielen Frequenzen vorhanden ist.

Die Fragen stellte E. Krummheuer.

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