Nachhaltigkeit Lebensmittelhändler wollen weniger Plastikverpackungen

Plastiktüten an den Kassen und eingeschweißtes Obst und Gemüse sind nicht gerade nachhaltig. Nun wollen einige Lebensmittelhändler nach den Einkaufstüten auch noch andere Lebensmittelverpackungen reduzieren.
Update: 26.01.2018 - 16:49 Uhr 2 Kommentare
Lebensmittelhändler wollen weniger Plastikverpackungen Quelle: dpa
Verpacktes und loses Gemüse

In Plastik verpackte Paprika liegen neben losen Paprika zum Verkauf aus – viele Verpackungen sollen jedoch bald schwinden.

(Foto: dpa)

DüsseldorfErst verschwanden die Plastiktüten aus den meisten Supermärkten, jetzt geht es auch den Kunststoffverpackungen bei Obst und Gemüse an den Kragen. Die großen deutschen Lebensmittelhändler wie Aldi, Lidl, Edeka und Rewe bemühen sich zunehmend, den Verpackungsmüll aus Kunststoff zu reduzieren, wie sie am Freitag auf Anfrage mitteilten. Zuvor hatte die „Wirtschaftswoche“ darüber berichtet.

Aldi Nord betonte, generelles Ziel sei es, „den Anteil unverpackter Obst und Gemüseartikel sukzessive zu erhöhen, um einen Beitrag zur Reduktion von Verpackungsmaterial zu leisten“. Aldi Süd wies darauf hin, dass das Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren die Gesamtmenge an Verkaufsverpackungen insgesamt um acht Prozent reduziert habe - und das bei steigenden Umsatzzahlen.

Aktuell werde getestet, ob weitere Obst- und Gemüsesorten offen angeboten werden könnten. Ab dem zweiten Quartal dieses Jahres will der Discounter außerdem bei Bio-Tomaten Graspapier- und Zuckerrohrschalen als Verpackungsalternativen testen.

Auch Lidl betonte: „Wir suchen ständig nach neuen Möglichkeiten, den Einsatz von Verpackungsmaterial zu reduzieren.“ So biete das Unternehmen immer mehr unverpacktes Obst und Gemüse an. Außerdem teste Lidl seit über einem halben Jahr Zellulosenetze aus zertifiziertem Buchenholz für Bio-Kartoffeln und Bio-Zwiebeln, sowie eine gartenkompostierbare Folie auf Zellulose-Basis für Bio-Tomaten und Bio-Paprika.

Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka betonte auf dpa-Anfrage, die Reduzierung von Verpackungen sei ein Schwerpunktthema bei den Nachhaltigkeitsbemühungen des Unternehmens. Der Anteil ökologisch vorteilhafterer Verpackungen werde „kontinuierlich erhöht“.

Auch Rewe hat bereits verschiedene Initiativen zur Plastikvermeidung gestartet. So werden seit Oktober vergangenen Jahres Bananen nur noch unverpackt verkauft. Außerdem testete das Unternehmen die Kennzeichnung von Bio-Avocados und Bio-Süßkartoffeln mit Laser-Logos, um unnötige Verpackungen zu vermeiden.

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  • dpa
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2 Kommentare zu "Nachhaltigkeit: Lebensmittelhändler wollen weniger Plastikverpackungen"

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  • Neulich us derkonnte ich nicht an mich halten, als ich sah, wie eine Freundin, Mutter dreier Kinder, sich den Einkaufwagen mit einem 6er-pack Plastikflaschen die Wasser enthalten.
    Ich sagte ihr, dass dies nicht geeignet ist, um es als Trinkwasser zu benutzen, denn erstens bestünde dieses Gesöff, genauso wie die gängigen Erfrischungsgetränke weitgehend aus normalem Kranwasser, welches schon Medikamentenrückstände, Pestizide, Kalk und weibl. Hormone von der Antibabypille enthällt(Die Bestandteile wandern ja nach Einnahme i.d. Toilettenspülung und kommen über die Trinkwassergewinnu g zum TEIL WIEDER ZUUNS ZURÜCK)) und durch die Weichmacher i.d. Plastikflaschen (u.A. das gefährliche Bisphenol) täte sie sich und ihrer Familie nichts Gutes.
    Unsere Familen trafen sicch nachfolgend zum üblichen Canasta-Abend und da war ds ein Randtema.
    Ich zeigte (hnen unsere Wasser-Heim-Osmose-Anlage und demonstrierte wie simple
    die über einen zusätzlichen Wasserhahn funktioniert und das so rund 97% aller Schadstoffe herausgefiltert werden und damit kochen wir, machen uns mit bezahlbarem und qualitativ hochwertigem Sirup aus Frankreich tolle Erfrischungsgetränke und hippes Speiseis.
    Das Schleppen von Wasser und Zuckerlimonaden sparen wir uns, leben gesünder und die Anlage kostet zwar einmalig Geld für Kauf ud Installation, wird aber nach ein paar Jahren wirtstschaftlch.

    Bei Umzug nehmen wir sie einfach mit, denn sie ist im Spülenunterschrank fest verschraubt.
    Jetzt haben sie sich auchme8ne Osmose-Anlage gekauft und wir tauschen jetzt hippe Getränkerezepte aus
    und kaufen den Sirup gemeinsam ein.
    Gutes und reines Wasser ist wichtiger, als man denkt, denn wir bestehen zu 70% daraus.

  • NACHHALTIGKEIT
    Lebensmittelhändler wollen weniger Plastikverpackungen
    Plastiktüten an den Kassen und eingeschweißtes Obst und Gemüse sind nicht gerade nachhaltig. Nun wollen einige Lebensmittelhändler nach den Einkaufstüten auch noch andere Lebensmittelverpackungen reduzieren.

    ..................

    Die Idee ist Gut aber nicht bis zu Ende ausgedacht !

    Wie mit allem innerhalb der Europäische Union wird irgend einen noch nicht bis zum Ende durchdachten Plan ausgesprochen damit die Bevölkerung dann den tollen Politiker die Endergebnisse kostenlos liefern damit sich dann hinterher die Politiker als die besten der Besten selber mit Karlspreise oder sonstige selber loben dürfen !!!

    Ein Beispiel :

    WO GIBT ES INNERHALB DER EUROPÄISCHE UNION UNIVERSAL EINKAUFSKÖRBE MIT RÄDERN DIE MAN WÄHREND DEM EINKAUF BENUTZEN KANN ... UND GEGEN PFAND ... SOGAR NACHHAUSE MITNEHMEN KANN ???

    SO SCHWER UMZUSETZEN ?



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