Nachrücker
US-Investor bietet für Alitalia

Angesichts der schwindenden Zahl von Interessenten hat Italien die US-Beteiligungsgesellschaft Matlin Patterson erneut zur Versteigerung der Fluglinie Alitalia zugelassen.

HB ROM. Das Finanzministerium erklärte am Dienstag, Matlin Patterson Einblick in die Alitalia-Finanzen zu gewähren. Wie die beiden anderen verbliebenen Bieter - der kleine italienische Alitalia-Rivale Air One und die russische Aeroflot - muss der US-Investor bis zum 2. Juli ein verbindliches Gebot abgeben.

Matlin Patterson gehörte bereits dem Bieterkonsortium um die Private-Equity-Firma TPG an, das wegen der Schwierigkeiten mit den Vorgaben der Regierung im vergangenen Monat aus der Auktion ausschied. Italien hatte ursprünglich den Zugang neuer Bieter ab dem 2. April ausgeschlossen. Aeroflot hatte zuletzt gewarnt, nicht jeden Preis für Alitalia zu zahlen. Berichte über einen Rückzug aus der Auktion wies Aeroflot jedoch zurück. Die italienische Regierung will ihren Anteil von 49,9 Prozent an Alitalia, die seit fast zehn Jahren keinen Gewinn mehr erwirtschaftet hat, zumindest teilweise verkaufen.

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