Nahverkehr wird durchschnittlich 4,1 Prozent teurer
Ab Sonntag fahren mehr ICE

Mit dem Fahrplanwechsel an diesem Sonntag kommen auf Millionen Zugreisende in Deutschland Änderungen zu. Mehr ICE-Verbindungen, ein neues City-Ticket für Bahncard-Inhaber und höhere Nahverkehrspreise gehören dazu.

HB BERLIN. Da die Deutsche Bahn ihre 216 schnellen ICE künftig stärker nachts warten will, sollen täglich 13 Züge mehr im Einsatz sein. Zur Premiere am dritten Advent drohen aber bundesweit Verspätungen: Ausgerechnet am Tag der Taktumstellung soll der Osnabrücker Hauptbahnhof wegen einer geplanten Bombenentschärfung stundenlang gesperrt werden.

Vom erweiterten ICE-Angebot soll unter anderem die vielgenutzte Linie Hamburg-Köln-Koblenz-Frankfurt-Nürnberg profitieren, wie die Bahn mitteilte. Auch von Düsseldorf über Kassel nach Erfurt und Leipzig soll es mehr Hochgeschwindigkeitszüge geben. Fahrgastverbände kritisieren allerdings, dass einige neue ICE-Fahrten nicht schneller, aber wegen der ICE-Zuschläge teurer als bisher per Intercity werden. „Darüber tröstet auch der größere Komfort nicht hinweg“, sagte Heidi Tischmann vom Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Wochenendpendler sollen künftig mehr Sitzplätze zwischen Hamburg, Berlin und Leipzig finden. Auf anderen Fernstrecken werden dagegen wegen geringer Nachfrage vor allem samstags Züge gestrichen. Nach der Beseitigung der letzten Hochwasserschäden rollen wieder Züge in Zwei- Stunden-Takt auf der Strecke Dresden-Chemnitz-Nürnberg. Im Nahverkehr nimmt die neue S-Bahn RheinNeckar im Drei-Länder-Eck Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg den Betrieb zwischen zunächst 61 Bahnhöfen auf.

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