Namenswirrwarr bei Filialen vor Ende
Rewe plant 600 neue Supermärkte in Deutschland

Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler Rewe will in den kommenden fünf Jahren massiv in seinen Heimatmarkt investieren. Bis zum Jahr 2011 will das Unternehmen in Deutschland rund 600 zusätzliche Supermärkte eröffnen. Zugleich kündigte der Kölner Handelsriese am Donnerstag an, das Namenswirrwarr bei seinen Supermarktfilialen in einem „Big Bang“ zu beenden.

HB KÖLN. Allein für das kommende Jahr seien 140 Neueröffnungen und 60 Vergrößerungen von bestehenden Rewe-Märkten geplant, teilte der Handelskonzern am Donnerstag in Köln mit. Die Investitionssumme für 2007 bezifferte der neue Rewe-Chef Alain Caparros auf über 220 Mill. Euro, 2008 soll sie noch höher sein. Durch die Investitions- und Expansionsoffensive will Rewe mittelfristig den Marktanteil in Deutschland auf 20,8 Prozent von derzeit 17,8 Prozent steigern. Gleichzeitig könnten bis zu 15 000 neue Arbeitsplätze entstehen, hieß es.

Zugleich sieht Caparros, der Anfang des Monats Achim Egner im Amt des Vorstandssprechers abgelöst hatte, zur Internationalisierung keine Alternative. „Wir werden die Internationalisierung vorantreiben. Sie basiert aber auf einem gesunden Kerngeschäft auf unseren Heimatmärkten Deutschland und Österreich.“

Der Rewe-Chef kündigte weiter an, am Montag auf einen Schlag seine insgesamt 3 000 Supermärkte in Deutschland auf ein einheitliches Erscheinungsbild unter dem Namen Rewe umzustellen. Die Supermarktketten miniMal, HL, Stüssgen, Petz und Otto Mess gehören dann der Vergangenheit an. Der Discounter Penny und das SB-Warenhaus Toom-Markt behalten ihre Namen.

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