NBA-Star LeBron James

Nike setzt auf ewiges „LeBron-Business“

Basketballer LeBron James ist ein begehrter Star. So begehrt, dass Nike dem Ausnahmespieler nun einen Vertrag auf Lebenszeit gibt. Das „LeBron-Business“ läuft prächtig – vor allem mit Schuhen.
Der Star der Cleveland Cavaliers erhält einen Vertrag auf Lebenszeit. Quelle: USA Today Sports
LeBron James

Der Star der Cleveland Cavaliers erhält einen Vertrag auf Lebenszeit.

(Foto: USA Today Sports)

ClevelandNike hat erstmals in seiner 44-jährigen Firmen-Geschichte einen Athleten auf Lebenszeit unter Vertrag genommen. Wie mehrere US-Medien am Montag (Ortszeit) übereinstimmend berichten, einigte sich der Sportartikelhersteller mit Basketball-Superstar LeBron James von den Cleveland Cavaliers auf eine unbegrenzte Zusammenarbeit. „Wir haben über die vergangenen zwölf Jahre ein starkes LeBron-Business aufgebaut und wir sehen das Potential, dass dies bis an sein Karriere-Ende und darüber hinaus andauert“, teilte Nike mit. Die Firma aus dem US-Bundesstaat Oregon hatte zwischen Februar 2014 und Januar 2015 James-Schuhe im Wert von 340 Millionen Dollar verkauft.

Unbekannt ist bislang, wie viel der neue Vertrag dem 30-jährigen Ausnahmespieler einbringt. James hatte bereits als High School-Spieler einen Sieben-Jahres-Kontrakt mit Nike über 93 Millionen Dollar abgeschlossen. 2010 wurde der Vertrag zu höheren Konditionen verlängert.

Laut ESPN soll der neue Deal den Zehn-Jahres-Schuh-Kontrakt zwischen Nike und Kevin Durant von den Oklahoma City Thunders über 300 Millionen Dollar deutlich übersteigen. Starke Verkäufe in China hatten Nike zuletzt zu einem kräftigen Gewinnsprung verholfen. Im Geschäftsquartal bis Ende August kletterte der Überschuss verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreswert um 23 Prozent auf 1,18 Milliarden Dollar (1,05 Milliarden Euro). Der Gewinn je Aktie betrug 1,34 Dollar, der Umsatz kletterte um fünf Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar.

Ohne den Einfluss des starken Dollar, der die Auslandseinnahmen bei Umrechnung in US-Währung schmälert, hätte das Umsatzplus bei 14 Prozent gelegen. Während unter der Hausmarke Nike sechs Prozent mehr Sportartikel und Schuhe als im Vorjahreszeitraum verkauft wurden, gingen die Erlöse unter dem Label Converse um drei Prozent zurück.

In Westeuropa, wo der deutsche Rivale Adidas Zuhause ist, sank der Umsatz um vier Prozent, während er im Heimatmarkt Nordamerika um acht Prozent zulegte. Am besten liefen die Geschäfte für Nike in Asien, vor allem in China, wo die Erlöse um 30 Prozent anstiegen. In Japan verbuchte der Konzern mit einem Zuwachs um zwölf Prozent ebenfalls ein dickes Umsatzplus.

Zeigt her eure Schuhe!
Nicht der Dom, nicht Mekka, kein iPhone
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Die Expo XXLHalle in Köln war am Wochenende Ziel einer Pilgerschar von Turnschuh-Fans, die aus der ganzen Republik angereist waren. Schlange stehen für Schuhe? Mitnichten. Denn Sneaker, so heißt es in der Szene, sind ja nicht einfach nur Schuhe. Sneaker sind ein Lebensgefühl. Zum Teil waren die Besucher schon vier Stunden vor Einlass vor Ort.

Sneakerness - Europas größtes Turnschuhfestival
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Schon zum sechsten Mal fand die Sneakermesse in Köln statt, die auf einer Ausstellungsfläche von 4000 Quadratmetern Neuheiten und Raritäten zeigt, die gerade extrem angesagt sind. Zugegeben: Wir haben von der Materie nicht wirklich Ahnung, uns aber trotzdem für Sie in das Gewusel gewagt und ein paar spannende Schnappschüsse der angesagten Turnschuhperlen gemacht, die teilweise nur in ganz kleinen Stückzahlen produziert werden. Achten Sie doch einfach mal auf die winzigen Preiszettelchen ... Asphaltgold trifft es schon ziemlich gut.

Der Turnschuh als Kunstwerk
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Zu sehen waren Schuhe, die man eigentlich gut auch ins Regal stellen könnte.

Einzigartig
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Zu schade auf jeden Fall, um sie auf der Straße dreckig zu machen. Auf der Messe wurden sogar Modelle nach Wunsch direkt bemalt. Einzigartiger geht es nicht.

Mach dir deinen eigenen Style
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Vielleicht am ehesten noch an diesem Stand, wo man sich die einzelnen Elemente des Schuhs selber aussuchen und personalisieren kann. Auf der Messe konfiguriert, kommt er dann in wenigen Wochen per Post nach Hause.

Raritäten und Einzelstücke
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Ungläubig schaute so mancher Turnschuh-Fan auf den Preis einiger Exemplare - 300-400 Euro waren keine Seltenheit!

Schuhe, wie Sand am Meer
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Am Ende hat die Sneakerness über 7000 Besucher an- und ihnen natürlich auch ein bisschen Geld aus der Tasche gezogen. Darunter waren etliche Schuh-Fetischisten, die das ganze Jahr über jeden Tag ein andres Paar Schuhe anziehen können. Was für einen Schuhschrank man da wohl zu Hause braucht?

  • dpa
  • rtr
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