Neuausrichtung
ADAC will sich von Tochterfirmen trennen

Der ADAC arbeitet nach der Kritik wegen gefälschter Umfrageergebnisse an einer Neuausrichtung. Einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ zufolge werde dabei in Erwägung gezogen, unpassende Tochterfirmen abzustoßen.
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MünchenDer Automobilclub ADAC will sich nach Informationen der „Wirtschaftswoche“ von Tochterfirmen trennen, die nicht direkt zu dem Verein passen. Ein Sprecher des ADAC sagte dazu am Samstag in München: „Ich kann es nicht ausschließen, aber auch nicht bestätigen.“ Dem Bericht nach prüfen derzeit sieben Arbeitsgruppen sämtliche Aktivitäten des Vereins, der mit verschiedenen Unregelmäßigkeiten in die Kritik geraten war.

Die Arbeitsgruppen untersuchen der „Wirtschaftswoche“ zufolge auch, welche ADAC-Töchter „nicht in erster Linie mitgliedergetrieben sind und verkauft werden können“. Das Wirtschaftsmagazin beruft sich auf Informationen aus dem ADAC-Präsidium.

Noch im Januar hatte der mittlerweile zurückgetretene Präsident Peter Meyer betont, dass der ADAC seine wirtschaftlichen Aktivitäten und seine Tochterfirmen nicht infrage stellen wolle. Der ADAC-Sprecher verwies am Samstag auf den Reformplan, bei dem Struktur und Organisationsform des Autoclubs überprüft und moderner und transparenter gemacht werden sollen. Daran würden die sieben genannten Arbeitsgruppen mitwirken.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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