Neue Tarifverhandlungen
Bahn und GDL wollen Mitte März reden

Kunden können derzeit beruhigt Zug fahren, Streiks der Lokomotivführer drohen keine. Jedenfalls bis Mitte März. Da wollen sich die GDL und die Bahn in Frankfurt wieder zu Tarifverhandlungen an einen Tisch setzen.
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BerlinDie Deutsche Bahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) wollen ihre Tarifverhandlungen im März fortsetzen. "Das Ganze ist in einer guten, sachlichen Atmosphäre vonstatten gegangen", erklärte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber am Donnerstag nach einer Gesprächsrunde mit der GDL.

Gewerkschaftschef Claus Weselsky erklärte, die Grundlagen für die nächste Tarifverhandlung seien geschaffen worden. Beide Seiten verabredeten, ihre Verhandlungen am 13. März in Frankfurt am Main fortzusetzen.

"Ich setze sehr darauf, dass wir in konstruktiver Atmosphäre am Verhandlungstisch auch absehbar zu Ergebnissen kommen", erklärte Weber. Er habe den Eindruck, dass "unsere Kunden im Moment beruhigt Zug fahren können".

Die GDL erklärte ihrerseits, es sei nach dem mittlerweile lange andauernden Konflikt klar gewesen, dass am Donnerstag "nicht gleich alle inhaltlichen Probleme" gelöst werden könnten. Gleichwohl sei die Grundlage für die nächste Runde geschaffen worden. Bis zum 13. März würden die Themenblöcke nun in Sondierungen vorbereitet.

Die Deutsche Bahn und die GDL hatten am Montag die Fortsetzung der Tarifverhandlungen verabredet. Die Lokführer hatten zuvor noch neue Streiks beschlossen, diese dann aber abgesagt. Es wäre der siebte Ausstand in der laufenden Tarifrunde gewesen.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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