Neue Tochter belastet: Tom Tailors Sorgenkind heißt Bonita

Neue Tochter belastet
Tom Tailors Sorgenkind heißt Bonita

Ein boomendes Onlinegeschäft hat dem Modekonzern Tom Tailor geholfen sich gegen den negativen Trend durchzusetzen. Allerdings belastet die neue Tochter Bonita die Bilanz.
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DüsseldorfDer Modekonzern Tom Tailor ist zum Jahresabschluss vor allem dank florierender Onlinegeschäfte gewachsen und hat sich damit vom negativen Branchentrend abgesetzt. Mit der Kernmarke Tom Tailor und der übernommenen Modekette Bonita erzielte die Gruppe im vierten Quartal im Einzelhandelsgeschäft ein Umsatzplus von 1,8 Prozent, wie die Hamburger Firma am Dienstag mitteilte.

Insgesamt hätten die Verbraucher wegen des zeitweise milden Winterwetters aber weniger zugegriffen, so dass der deutsche Textileinzelhandel von Oktober bis Dezember im mittleren einstelligen Prozentbereich geschrumpft sei.

Während Tom Tailor die Erlöse in seinen Läden flächenbereinigt um 15,4 Prozent steigerte, schnellte der über das Internet erzielte Umsatz um 41,3 Prozent in die Höhe. Bonita mit seiner Mode für über 40-Jährige konnte bei den Kunden indes weniger punkten und schrumpfte von Oktober bis Dezember um vier Prozent.

Den vollständigen Jahresbericht will Tom Tailor am 19. März veröffentlichen. Für 2012 hatte der Vorstand einen Umsatz einschließlich Bonita von 625 bis 635 (2011 Tom Tailor allein: 412) Millionen in Aussicht gestellt und ein bereinigtes operatives Ergebnis (Ebitda) von 70 bis 75 (48,1) Millionen Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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