Neuer Immobilienkonzern
Viterra verschwindet von der Bildfläche

Viterra war einst das größte private Immobilienunternehmen in Deutschland. Nun sind die Tage des Essener Immobilienriesen gezählt.

HB ESSEN. Das Unternehmen werde in absehbarer Zeit in der Deutschen Annington aufgehen, bestätigte ein Unternehmenssprecher am Montag einen Bericht der „Neuen Ruhr/Neue Rhein Zeitung“ (NRZ, Dienstag). Dann solle ein neu zusammengeschmiedeter deutscher Immobiliengigant von Bochum aus seine Arbeit aufnehmen. Die Deutsche Annington hatte Viterra im Frühjahr übernommen.

Der neue Konzern soll unter dem Namen Deutsche Annington bundesweit einen Bestand von insgesamt rund 230 000 Wohnungen verwalten, darunter ein großer Teil an Rhein und Ruhr. Zudem sollen sieben Regionalgesellschaften starten - davon zwei in Essen und Dortmund. Dies erklärte Volker Riebel, bei der Deutschen Annington Vorsitzender der Geschäftsführung, der Zeitung.

Weiteres Wachstum auf bis zu eine Million Wohnungen sei geplant. Interesse bestehe an jedem großen Portfolio, das auf den Markt komme, also auch an der NRW-eigenen Wohnungsgesellschaft LEG, bekräftigte Riebel: „Die LEG hat Wohnungsbestände an Standorten, an denen wir auch Bestände haben. Insofern ist ein Unternehmen wie die LEG sehr interessant für uns, keine Frage.“

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