Neues Preissystem für Aktienhandel ab 2005
Deutsche Börse bestätigt neues Gebührenmodell

Die Deutsche Börse führt ab Januar 2005 ein neues Preismodell für den Aktienhandel ein. Das Anreizmodell für automatisierte Handelsformen sei in Pilotprogrammen bereits hervorragend vom Markt aufgenommen worden, teilte die Börse am Dienstag mit.

HB FRANKFURT. Wesentliche Änderungen seien die Trennung der Preise für Handel, Clearing und die Abwicklung sowie die Neugestaltung der Preisbasis im Clearing, teilte die Deutsche Börse am Dienstag mit. „Ziel ist eine noch präzisere Ausrichtung auf die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse im elektronischen Handel“, hieß es.

Das Anreizmodell für automatisierte Handelsformen, das das neue Preismodell ergänzen soll, sei in Pilotprogrammen bereits hervorragend vom Markt aufgenommen worden. Die Marktqualität habe sich dadurch weiter verbessert, teilte die Börse weiter mit.

Aus Finanzkreisen heißt es, die Deutsche Börse senke die volumenbezogene Handelsgebühr auf 48 Basispunkte von derzeit 56 Basispunkten. Die Mindestgebühr je Order sinkt zum 1. Januar auf 0,60 von 0,70 Euro, die Maximalgebühr auf 18 von 21 Euro. Für Clearing würden künftig 0,52 Euro je Order zuzüglich 0,15 Basispunkte des Ordervolumens berechnet und für das Settlement 0,425 Euro je Abwicklungsinstruktion.

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