Neunmonats-Bilanz
Das Internet bereichert CTS Eventim

Der Verkauf von Konzertkarten und Sport-Tickets über das Internet boomt. Das schlägt sich auch in der ZWischenbilanz des Ticketvermarkters und Konzertveranstalters CTS Eventim wieder.

HB MÜNCHEN. In den ersten neun Monaten steigerte CTS den Konzernumsatz um gut 14 Prozent auf 183 Mill. Euro. Der Überschuss wurde auf 10,3 Mill. Euro nahezu verdoppelt. „Damit haben wir im saisonal eher schwächeren dritten Quartal 2005 alle wesentlichen Kennzahlen erneut gesteigert“, sagte Schulenberg.

In den ersten neun Monaten konnte CTS Eventim 2,1 Mill. Eintrittskarten über das Internet verkaufen, 60 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. „Wir profitieren hier von der stetig wachsenden Bekanntheit unserer Portale“, sagte CTS-Vorstandschef Klaus-Peter Schulenberg am Mittwoch in München. Von Dezember an sollen die Kunden zusätzlich die Möglichkeit haben, die übers Internet bestellten Tickets am heimischen PC auszudrucken. Nach einer Pilotphase sollten nach und nach alle rund 85 000 Veranstaltungen über dieses Angebot „ticketdirect“ buchbar sein.

Besonders deutlich legte das Unternehmen im Segment Ticketing zu, wo die Umsätze um knapp 68 Prozent zulegten. In der deutlich umsatzstärkeren Sparte Live Entertainment ließen ausverkaufte Tourneen von Stars wie U2, Elton John und R.E.M. die Erlöse um gut vier Prozent steigen. In einem neuen Geschäftsbereich Corporate Tickets betreut CTS künftig auch Kunden- und Mitarbeiterveranstaltungen. Unternehmen können dabei spezielle Pakete mit Karten-Kontingenten sowie Zusatzleistungen vom Fahrservice bis zu Hotel und Flug buchen.

CTS hatte bereits den Zuschlag für die technische Abwicklung des Verkaufs der rund 3,2 Mill. Eintrittskarten für die Fußball-WM 2006 erhalten. Das WM-Organisationskomitee (OK) hat CTS auch den Auftrag für die Organisation des Ticket-Wiederverkaufs und der Übertragung auf andere Personen gegeben - „legal und nach den Regularien des OK“, betonte das Unternehmen. „Wir werden eine einfache und sichere Möglichkeit bieten, die personalisierten Eintrittskarten zu verkaufen oder auf dem Ticketinhaber nahe stehende Personen zu übertragen“, sagte Schulenberg. Dabei sollten die Eintrittskarten zum tatsächlichen Nennwert zuzüglich einer Verkaufsgebühr angeboten werden.

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