Neunmonats-Bilanz
Marktkauf-Mutter AVA hat weniger in der Kasse

Die zur Edeka gehördende Handelsgruppe AVA baut derzeit kräftig um. Deshalb sackte der Gewinn in den ersten neun Monaten ab, während der Umsatz zunahm.

HB DÜSSELDORF. Vor Steuern sei der Gewinn auf 26,9 Millionen Euro geschrumpft nach 40,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, teilte AVA am Freitag mit. Grund dafür seien höhere Investitionen in die Neuausrichtung der Verbrauchermärkte und in die flächendeckende Einführung eines neuen Warenwirtschaftssystems. Der Gewinnrückgang sei eingeplant gewesen, hieß es. Der Umsatz der Gruppe stieg per Ende September um 1,2 Prozent auf 4,12 Milliarden Euro.

Für das Gesamtjahr erwartet AVA nur noch ein Wachstum von 1 Prozent. Im Mai hatte die Gruppe noch mit einem Anstieg um bis zu zwei Prozent gerechnet. 2004 hatte der Umsatz 5,7 Milliarden Euro betragen. Das Vorsteuerergebnis werde unter den 57,8 Millionen Euro des Vorjahres liegen, kündigte AVA an.

Die Bielefelder waren im Sommer zu 100 Prozent in den Besitz der Edeka Zentrale AG übergegangen, Deutschlands größtem Lebensmittel-Händler. Die AVA - Allgemeine Handelsgesellschaft der Verbraucher - wurde 1892 als „Bielefelder Konsum-Verein“ gegründet. Die frühere Genossenschaft arbeitet seit 1982 mit der Edeka zusammen. 2002 hatte Edeka die Aktienmehrheit an der AVA erworben und ihre Beteiligung dann sukzessive ausgebaut.

AVA konzentriert sich auf das Großflächengeschäft. Zur AVA gehören die Marktkauf SB-Warenhäuser und Baumärkte sowie der Optiker Krane. Der Konzern beschäftigte zum 30. September 29 551 Mitarbeiter, 1,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

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