Neustart des Indoor-Freizeiparks "Space Center" weiterhin ungewiss
Im (T)Raumschiff gehen die Lichter aus

Vorhang zu: Der vorerst letzte Akt im Drama um das Bremer Space Center endet am kommenden Sonntag ohne Happy End. In Europas größtem Freizeit- und Erlebnispark zum Thema Raumfahrt und Space-Abenteuer gehen nach nur sieben Monaten Betrieb die Lichter aus.

HB BREMEN. Die außerirdischen „Borg“-Monster aus der Science-Fiction-Serie „Star Trek“ geben ihre Laser-Waffen ab, und auch die intergalaktische Achterbahn rollt aus. Das (T)Raumschiff der großen Koalition in Bremen hat mit harter Bruchlandung in der Realität aufgesetzt.

Der erhoffte Höhenflug des Prestigeobjektes reichte nicht bis zu einer wirtschaftlich stabilen Umlaufbahn. Denn die „Hauptdüse“ des Projektes hatte nicht gezündet: Neben dem jetzt schließenden Erlebnisbereich sollte ein 44 000 Quadratmeter großes Einkaufszentrum für Besucherschub sorgen und Geld in die Kassen spülen. Doch für das Shopping-Center fehlen weiterhin Mieter.

Vor einem Monat hatte der Senat endgültig den Geldhahn zugedreht. Seit der Eröffnung im Februar war das 600 Mill. Euro teure Zukunftsprojekt wegen zu geringer Besucherzahlen nicht aus den Schlagzeilen gekommen. Bei Eintrittspreisen zwischen 18 und 22 Euro hatten die Planer ursprünglich auf rund 1,4 Millionen Gäste pro Jahr gehofft. Kritiker der „Weltraum-Kirmes“ gingen dagegen von nur 450 000 Besucher aus.

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