NFC bei Aldi Süd

Nächster Discounter führt kontaktloses Bezahlen ein

EC-Karte, Kreditkarte, Bargeld und nun auch noch NFC: Aldi Süd will seinen Kunden mehr Zahlungswege öffnen. Deshalb setzt der Discounter fortan auf kontaktloses Bezahlen – ein halbes Jahr nach der Schwester.
Beim NFC kommuniziert das Kassengerät mit einer entsprechenden Karte und dem Smartphone, um den Kaufbetrag abzubuchen – völlig ohne Berührung. Quelle: obs
Draufhalten und Zahlen

Beim NFC kommuniziert das Kassengerät mit einer entsprechenden Karte und dem Smartphone, um den Kaufbetrag abzubuchen – völlig ohne Berührung.

(Foto: obs)

Mülheim an der RuhrSechs Monate nach Aldi Nord führt auch Aldi Süd das kontaktlose Bezahlen an seinen Supermarktkassen ein. Ab sofort könnten Verbraucher in den Filialen kontaktlos mit Kredit- sowie Maestro- und V-PAY-Karten sowie per Smartphone bezahlen, teilte der Konzern am Donnerstag in Mühlheim an der Ruhr mit. Die Bezahlmethode funktioniert demnach bis zu einer Höhe von 25 Euro. Bei größeren Beträgen müssten Kunden sich zusätzlich per Pin-Eingabe oder Unterschrift identifizieren.

Die Bezahldaten werden demnach mit Hilfe der sogenannten Near-Field-Communication-Technologie (NFC) übertragen, bei der Geräte wie etwa das Handy und die Kasse auf kurze Distanz miteinander kommunizieren. Voraussetzung für das kontaktlose Bezahlen ist eine NFC-fähige Karte oder ein NFC-fähiges Smartphone. Wer mit dem Smartphone zahlen möchte, muss auf seinem Handy zunächst eine sogenannte Wallet-App mit integrierter virtueller Maestro- oder V-Debitkarte installieren. Auch das normale Bezahlen mit der Girocard oder mit Maestro bleibt möglich.

Das sind die Discounter der Zukunft
Lidl mit neuem Filialkonzept
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In Verona in Norditalien betreibt Lidl zwei Filialen, die zum Vorbild für neue Märkte auch in Deutschland werden sollen. Lidl-Chef Sven Seidel betonte im Handelsblatt-Interview, dass das Unternehmen sehr viel von den Erfahrungen im Ausland lernen kann: „Die Innovation kommt daher, dass sich die Zentrale mit den Ländern reibt und die Essenz dessen, was an neuen Erfahrungen gesammelt wird, für das gesamte Unternehmen nutzbar macht.“

Der Eingang
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Allein schon auf der Fläche des großzügigen Eingangsbereichs der italienischen Pilot-Märkte hätte man früher fast einen gesamten Discounter gebaut.

Der Verkaufsraum
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Breite Gänge, der Verzicht auf die abgehängte Decke, warme Farbtöne: In der Filiale will Lidl den Kunden künftig ein „großzügiges Raumgefühl“ geben. Das ist in deutschen Märkten meist noch anders. „Wenn Sie sich so manche Filialen älteren Baujahrs anschauen, dann ist vielerorts schon alles sehr kleinteilig“, räumt auch Lidl-Chef Seidel ein.

Die Präsentation
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Auch bei der Präsentation der Waren erinnert nicht mehr viel an alte Zeiten, wo Artikel in Kartons auf Paletten standen. Die Kunden erwarten bald noch mehr Markenartikel und hochwertige Frischwaren. Trotzdem wird die Zahl der Artikel auch in Zukunft deutlich unter der der Supermärkte liegen.

Die Backstationen
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Noch mehr Wert wird künftig auf frische Backwaren gelegt. Nur die Bedientheken wird man auch in Zukunft in einem Lidl vergeblich suchen. In irgendeiner Form muss sich Discount ja noch vom Supermarkt unterscheiden.

Die Kunden-WC
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Eine überraschende Neuerung: Bei Neu- und größeren Umbauten will Lidl bald auch in deutschen Märkten Toiletten für Kunden anbieten.

Die Wickeltische
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Erleichterung für junge Mütter und Väter: Sogar einen Wickeltisch für die jüngsten Kunden soll es in Zukunft im Discounter geben.

  • afp
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