Niederländischer Postkonzern
TNT will mit Holtzbrinck kooperieren

Der niederländische Postkonzern TNT führt Gespräche mit der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck über eine „mögliche Partnerschaft“ im deutschen Briefgeschäft. Obwohl es nach wie vor keine fairen Wettbewerbsbedingungen im deutschen Postmarkt gebe, wolle TNT seine Position als alternativer Anbieter stärken.

DÜSSELDORF. „Wir sind in Gesprächen“, bestätigte Jochen Gutbrod, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe, in der auch das Handelsblatt erscheint. Er könne aber weder zur Form einer möglichen Zusammenarbeit noch zum Zeitplan Stellung nehmen. Ziel von TNT ist aber offenbar der Aufbau eines bundesweiten Zustellnetzes.

Wegen des Post-Mindestlohns und der Umsatzsteuerbefreiung der Deutschen Post hatte TNT bislang einen Rückzug aus Deutschland angedroht. Nun ist TNT wieder auf Expansionskurs. Auch an der britischen Royal Mail will sich TNT beteiligen.

Holtzbrinck hatte seine Beteiligung an der Pin Group an Axel Springer verkauft. Der Berliner Verlag ließ die Gruppe in Insolvenz gehen, woraufhin Holtzbrinck 2008 mehrere Töchter der insolventen Pin Group mit Gewinn zurückgekauft hat, unter anderem in Berlin.

Laut Netzagentur beträgt der Umsatzanteil von TNT in Deutschland zwei Prozent im zehn Mrd. Euro schweren Briefmarkt. TNT Deutschland weist rote Zahlen aus.

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