Niederlande

Krise bedroht Immobilienpreise

Der niederländische Immobiliensektor werde in eine ähnliche Krise geraten wie zuvor Spanien, erwartet der Baukonzern Bam. Das Unternehmen rechnet mit einem Rückgang der Häuserpreise um bis zu 15 Prozent.
2 Kommentare

AmsterdamDer Baukonzern BAM zeichnet ein verheerendes Bild für den Häusermarkt in den Niederlanden. Der Immobiliensektor werde in eine ähnliche Krise geraten wie die Branche in Spanien, kündigte der holländische Branchenprimus am Donnerstag an. BAM rechnet mit einem weiteren Rückgang der Häuserpreise um 10 bis 15 Prozent. Das entspräche einem Preisverfall bei Immobilien um bis zu 30 Prozent seit dem Höhepunkt vor vier Jahren. Laut BAM wird sich der Markt frühestens in zwei bis drei Jahren erholen. Damit ist der Baukonzern pessimistischer als Banken und Volkswirten, die bereits im kommenden Jahr mit einem leichten Anziehen der Preise rechnen.

BAM hat jüngst ein Viertel des Wertes seines niederländischen Landbesitzes und seiner Immobilienprojekte abgeschrieben. Im ersten Halbjahr war der Konzern mit 251 Millionen Euro überraschend in die roten Zahlen gerutscht. Die Aktie gab bis zum Nachmittag mehr als vier Prozent nach. Spanien leidet noch heute unter dem Platzen der Immobilienblase. Die gesamte Volkswirtschaft ist von dem Zusammenbruch betroffen. Die Banken kämpfen noch immer mit zahlreichen faulen Krediten.

  • rtr
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2 Kommentare zu "Niederlande: Krise bedroht Immobilienpreise"

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  • Was hat in einem Bilderlink über die Niederlande, der Name Hiddensee verloren? http://www.handelsblatt.com/images/immobilienpreise-auf-hiddensee/7047970/2-format3.jpg

    Hallo Redaktion, was zeigt dieses Bild und wo kommt es her?

  • Interessant, das schöne Häuschen auf dem Foto habe ich heute schon bei der SVZ gesehen. Dort befand es sich aber auf Hiddensee. ;)

    http://www.svz.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/artikeldetail/artikel/hiddenseer-bangen-um-ihre-haeuser.html

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