Nike gegen Adidas
Das Rennen um den grünen Turnschuh

Seit Jahrzehnten kämpfen Adidas und Nike verbissen um jeden Kunden. Zur Schlacht in den Sportgeschäften kommt jetzt eine weitere dazu: Das Rennen um den Titel der nachhaltigsten Marke. Nike setzt zum großen Sprung an.
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MünchenFair und grün statt Fabrikhölle und Plastik: Die beiden bekanntesten Sportmarken der Welt versprechen, künftig wesentlich nachhaltiger zu wirtschaften als bisher. Kurz hintereinander haben Nike und Adidas in diesen Tagen angekündigt, ihre Umweltbilanz in den kommenden fünf Jahren deutlich zu verbessern. Gleichzeitig würden die Arbeitsbedingungen in den Fabriken auf ein neues Level gehoben. „Stufenweise Verbesserungen sind zu langsam“, betont Nike-Chef Mark Parker. Der mächtigste Manager der Sportindustrie verordnet seiner Marke stattdessen den großen Sprung.

Schon 2014 hat Parker versprochen, den Umsatz bis 2020 auf 50 Milliarden Dollar zu verdoppeln. Diese Woche hat Nike ein weiteres Versprechen abgegeben: Die Marke will das Geschäft verdoppeln und gleichzeitig den schädlichen Einfluss auf die Umwelt halbieren.

Dass sich die Turnschuhe verkaufen, ist Parkers Job. Den zweiten Teil des Versprechens muss Hannah Jones erfüllen. Die Engländerin ist bei Nike verantwortlich für Umwelt und Soziales.

Die ehemalige BBC-Reporterin setzt an drei Stellen an: Einerseits will sie dafür sorgen, dass immer mehr Schuhe und Shirts aus wiederverwerteten Rohstoffen hergestellt werden. „Schon heute enthalten fast drei Viertel aller Nike-Produkte recyceltes Material“, sagte Jones im Gespräch mit dem Handelsblatt. Gleichzeitig sollten die Kickstiefel, Trikots und Bälle so designt werden, dass sie die Nutzer am Ende nicht einfach in die Tonne pfeffern. „Aus Müll muss ein Geschäftsmodell werden“, meint Jones. So wie heute Altmetall von darauf spezialisierten Firmen eingesammelt und anschließend aufbereitet werde, so solle dies in den nächsten Jahren auch mit Sportausrüstung geschehen.

Zweite große Baustelle: Nike will die Fabriken seiner Lieferanten aufrüsten. Der Konzern will weniger, dafür aber bessere Zulieferer. Derzeit haben die Amerikaner 692 Fabriken unter Vertrag, dort arbeiten eine Million Menschen, die meisten davon in Asien. Wer die höheren Standards nicht erfüllte, der bekomme künftig keine Aufträge mehr, so Jones. Dabei geht es natürlich um höhere Löhne. Die Arbeiter sollen aber auch weitergebildet werden, sie sollen Vorschläge für bessere Arbeitsbedingungen einbringen können, Beschwerden sollen ein offenes Ohr beim Management finden.

Dritter Punkt: Nike wandelt sich intern. Die Büros, Labors und Lager des Konzerns sollen künftig komplett mit erneuerbaren Energien versorgt werden. Und die Belegschaft, immerhin gut 60.000 Leute, soll bunter, gemischter werden; und, für einen Sportkonzern nicht unwichtig, gesünder. 

Die Agenda gleicht der von Adidas, der Nummer zwei in dem Geschäft. Auch die Sportmarke aus dem fränkischen Herzogenaurach will ihre Shirts und Schuhe künftig möglichst komplett aus wiederverwertetem Kunststoff produzieren. Wann es so weit sein wird, lässt der Konzern jedoch, ebenso wie Nike, offen.

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  • Ich trage nur Crocs, gerne auch mal in verrückten Farben je nach Anlass.
    Habe dadurch nie Schweissfüsse.

  • Nachtrag zum Tesla: Tagsüber nur Ware von Lloyd ... seit 30 Jahren.

  • Habe den Laufschuh von Tesla für 325 $ geordert ... innovativ high long. Der elektrische Fußballen Stimmulator ist top. Nach 25 km, als ob man gerade los gelaufen wäre. ADIDAS & Nike ... das war gestern.

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