Niki Lauda will selbst ins Cockpit steigen
Aero Lloyd Austria startet in drei Wochen

Ex-Rennfahrer Niki Lauda hat nach der Übernahme der Aero Lloyd Austria deren Start angekündigt: Am 28. November soll die Fluggesellschaft mit zunächst einem Airbus abheben.

HB BERLIN. Die Fluggesellschaft Aero Lloyd Austria unter ihrem neuen Besitzer Niki Lauda soll am 28. November wieder abheben. Das kündigte der österreichische Ex-Rennfahrer und Unternehmer am Wochenende in einem Interview mit der Grazer «Kleinen Zeitung» an. Ab dann solle zunächst ein Airbus von Wien aus Passagiere von Neckermann auf die Kanaren, nach Madeira und Ägypten bringen, sagte Lauda.

Die für die Übernahme der Fluggesellschaft nötigen Vertragsverhandlungen mit der Insolvenzverwaltung der Mutter Aero Lloyd seien am Samstag abgeschlossen worden. Lauda sagte ergänzend dem österreichischen Nachrichtenmagazin «Profil», er strebe für seine neue Airline eine Kostenstruktur an, die 30 Prozent unter dem Niveau der Billigflieger Ryanair und Easyjet liegt. Personal und Flugzeuge wolle er vorerst leasen.

Noch hat Laudas Fluglinie keinen neuen Namen. Seinen eigenen Nachnamen darf der frühere Formel-1-Weltmeister dabei aber nicht verwenden, da die Rechte hierfür bei Austrian Airlines (AUA) liegen. Vor drei Jahren hatte Lauda seine Fluglinie Lauda Air an AUA verkauft.

Damals hatte er zudem zusichern müssen, sich bis Ende 2003 nicht im Flugfahrtgeschäft zu betätigen. Jetzt will der Österreicher den Steuerknüppel auch wieder selbst in die Hand nehmen. Gegenüber der «Kleinen Zeitung» sagte er, er wolle wieder selbst als Pilot im Cockpit sitzen.

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