Nordamerika bleibt Problemmarkt
Adidas erwartet starkes Wachstum in Japan und China

Der weltweit zweitgrößte Sportartikelkonzern Adidas-Salomon erwartet in Japan und China in den nächsten Jahren ein überproportional starkes Wachstum.

Reuters MÜNCHEN. „In zehn Jahren werden China und Japan die großen Nationen auf dem asiatischen Sportartikelmarkt sein, die mit Abstand den größten Umsatz bringen werden“, sagte Firmenchef Herbert Hainer der „Börsen-Zeitung“ (Dienstagausgabe). „In zwei bis drei Jahren könnte Japan schon der zweitgrößte Umsatzmarkt nach den USA, wo wir derzeit etwa 1,3 Milliarden Dollar erlösen, sein.“ In Japan betrage der Adidas-Umsatz derzeit rund 500 Mill. Euro.

Hainer bekräftigte, Nordamerika bleibe ein Problemmarkt. „Wir sind ins Jahr 2003 mit dem höchsten Auftragsbestand reingegangen, den wir jemals in Amerika hatten, und dann hat es uns in den ersten sechs Monaten erwischt. Der Markt ist zusammengebrochen“, sagte er. „Bei uns wird es ein Minus von 10 bis 15 Prozent in den Zukunftsauftragsbeständen sein.“

Adidas legt am Mittwoch Quartals- und Halbjahreszahlen vor. Reuters hatte bereits am Montag aus Branchenkreisen erfahren, dass der Umsatz im zweiten Quartal in Europa gestiegen, in Nordamerika aber gesunken sei. Adidas-Salomon ist der zweitgrößte Sportartikelausrüster nach dem US-Konzern.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%