Nur marginale Verbesserungen
Thomas Cook steckt tief in den roten Zahlen

. Der neu formierte Reisekonzern Thomas Cook Group Plc hat im ersten Halbjahr 2006/07 seinen Verlust verringert.

dpa-afx LONDONTrotz der schwierigen Lage vor allem auf dem britischen Markt und hoher Treibstoffkosten sei der operative Verlust in den Monaten November bis April ausgenommen Sonderposten um sieben Prozent auf 323,1 Mill. Euro gesunken, teilte der Konzern am Mittwoch in London mit. Die Situation bleibe über den Sommer hin schwierig. Der Konzern wolle deshalb die Kapazitäten kürzen. Ihre Ziele für 2006/07 werde die Thomas Cook Group aber erreichen. Der Reiseanbieter war aus der Fusion der Karstadt-Quelle-Tochter Thomas Cook und dem britischen Konkurrenten Mytravel entstanden. 52 Prozent der Anteile hält der Essener Handelskonzern.

Vor Steuern wies Thomas Cook einen Proforma-Verlust von 293 Mill. Euro aus. Im Vorjahr hatte das Minus bei 318,4 Mill. Euro gelegen. Der Umsatz erhöhte sich nur leicht von 4,06 auf 4,08 Mrd. Euro.

Bei der Integration von Thomas Cook und Mytravel mache der Konzern große Fortschritte, sagte Vorstandschef Manny Fontenla Novoa. Thomas Cook hatte am Vortag angekündigt, in Großbritannien rund 150 Reisefilialen und sechs Standorte zu schließen. Das resultiert in dem Abbau von 2 500 bis 2 800 Arbeitsplätzen.

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