Obi
Tengelmann-Tochter will Baumax übernehmen

Mit einer rasanten Expansion ins Ausland hat sich Baumax verhoben. Nun könnte sich die deutsche Baumarktkette Obi den angeschlagenen Rivalen unter den Nagel reißen. Erste Gespräche wurden angeblich schon geführt.
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Düsseldorf/WienDie größte deutsche Baumarktkette Obi hat nach einem Bericht der „Lebensmittel Zeitung“ ihre Fühler nach dem angeschlagenen österreichischen Konkurrenten Baumax ausgestreckt. Vertreter der Tengelmann-Tochter führten bereits Gespräche mit Gläubiger-Banken der Kette, berichtete das Blatt.

Eine Sprecherin des Obi-Eigners Tengelmann wollte den Bericht nicht kommentieren. Es gebe „keinen aktuellen Verkaufsprozess“, erklärte eine Baumax-Sprecherin. Die Banken unterstützten zudem die Baumax-Restrukturierung, die gut vorankomme.

Baumax hatte sich mit einer rasanten Expansion ins Ausland verhoben. Vertreter von Gläubigerbanken wollten sich ebenfalls nicht äußern.

Baumax betreibt nach eigenen Angaben 127 Märkte, 65 davon im Heimatmarkt Österreich. Die Kette beschäftigt rund 7000 Mitarbeiter. Konkurrent Obi war Ende 2013 mit 567 Standorten in 13 europäischen Ländern aktiv - 33 Märkte betrieb die Kette in Österreich. Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub hatte erst im Oktober angekündigt, Obi solle expandieren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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