Öffentlichkeit soll erst kommende Woche informiert werden
Kündigungswelle bei Neckermann droht

Der Neckermann Versand rechnet angesichts sinkender Umsätze mit betriebsbedingten Kündigungen. Darüber seien die Mitarbeiter informiert worden, sagte Neckermann-Sprecher Erich Jeske am Mittwoch.

HB FRANKFURT/MAIN. Er bestätigte damit einem Bericht der „Frankfurter Rundschau“. Neckermann beschäftigt derzeit knapp 6 000 Menschen in Deutschland, davon 4 100 in der Zentrale in Frankfurt. Zudem hat das Unternehmen ein Logistikzentrum in Bitterfeld. Die Öffentlichkeit soll kommende Woche vom Mutterkonzern Karstadt-Quelle in Essen über Einzelheiten informiert werden.

Neckermann-Vorstandschef Arwed Fischer hatte in einem von der „Leipziger Volkszeitung“ im Internet veröffentlichten Brief an die Mitarbeiter geschrieben: „Unser Konzern ist in eine tiefe Umsatz- und Ertragskrise geraten.“ Nur eine harte und konsequente Sanierung könne das Überleben des gesamten Konzerns mit den Marken Quelle und Neckermann sichern. „Dabei werden wir betriebsbedingte Kündigungen auch in größerem Umfang in diesem und im nächsten Jahr nicht mehr ausschließen können.“

Für die Quelle AG geht Fischer von einem Netto-Umsatz von 3,5 Mrd. € im kommenden Jahr aus. Das ist eine halbe Milliarde Euro weniger als für das Jahr 2004 geplant. Bei der Neckermann Versand AG liege die Planung bei 1,15 Mrd. € Umsatz und damit ebenfalls deutlich unter den Vorjahreswerten.

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